Damit hatte Kristina Schröder nicht gerechnet: Die Junge Union Wiesbaden ernannte ihre langjährige Vorsitzende im Rahmen einer gemeinsamen Kreisvorstandssitzung zur Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit. Die Sitzung im Wiesbadener Rathaus fand anlässlich Kristina Schröders altersbedingten Ausscheidens aus der JU statt.

Die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin war bereits im Alter von 14 Jahren in die Jugendorganisation der CDU eingetreten. "Schon mit zwölf habe ich zum ersten Mal an die Junge Union geschrieben, weil ich gerne mitmachen wollte. Allerdings wurde mir mitgeteilt, dass ich dafür noch zu jung sei. An meinem 14. Geburtstag habe ich den Aufnahmeantrag dann direkt in der Kreisgeschäftsstelle abgegeben“, erinnert sich Schröder.

In ihrer Laudatio erinnerte die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Rathausfraktion Claudia Spruch an die gemeinsamen politischen Anfangszeiten in der Jungen Union. "Mit den Damen und Herren im CDU-Kreisvorstand waren wir nicht immer einer Meinung. Allerdings hat es uns auch sehr viel Spaß gemacht, für unsere eigenen politischen Überzeugungen zu kämpfen. Und wer Kristina so lange kennt, der weiß, dass ihre politischen Grundüberzeugungen sich auch als Bundestagsabgeordnete und Ministerin nicht verändert haben."

Am Ende der gemeinsamen Kreisvorstandssitzung hatte der JU-Vorsitzende Manuel Denzer neben Blumen noch eine ganz besondere Überraschung parat. Eine kürzlich in Kraft getretene Satzungsänderung der Jungen Union hat es möglich gemacht, Kristina Schröder auf Lebenszeit zur Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Sichtlich gerührt bedankte sie sich für diese große Ehrung und sagte schon jetzt zu, beim Weinfest 2014 wieder an der Kreisvorstandssitzung teilzunehmen.

Im Anschluss an die Sitzung ließen Schröder und die JUler den Abend auf dem Weinfest ausklingen, wobei sicher noch über so manche Anekdote aus den vergangen Jahren gelacht wurde.

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