1994 war es eine Idee. 1996 gab es eine Mehrheit im Wiesbadener Magistrat und in der Stadtverordnetenversammlung. 2002 wuden zwei sechs Meter hohe 1:10-Modelle vor dem Rathaus und der FH errichtet. Aber wann wird sie wirklich errichtet, die 60 Meter hohe Stele, die, gefüllt mit rotem Glas, auf der Platte entstehen soll? Kristina Köhler traf sich mit dem Wiesbadener Künstler Karl-Martin Hartmann, der das Landart-Projekt als "Stele der Toleranz" wahr werden lassen will.

Schon immer war Kristina Köhler begeistert von der Idee, mit der Stele ein neues Wahrzeichen Wiesbadens zu schaffen. Die Vorstellung, daß die Stele von fast jedem Punkt in Wiesbaden aus sichtbar sein wird und daß Jahreszeiten, Tageszeiten und Wetter sie vor dem Hintergrund des Himmels in immer neuem Licht erscheinen lassen werden, fasziniert sie. Aber das Projekt ist teuer, zur Zeit wird noch Geld gesammelt und nach Sponsoren gesucht. Unter http://www.stele-wiesbaden.de/ kann man sich informieren. Für 150 € kann man dort auch einen Zentimeter Höhe der Stele kaufen - das sind 40 kg Glas und Stahl. Der Name des Käufers wird im unteren Segment der Stele verewigt.

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