18.01.2010 | Vor Ort
Neujahrsempfang der CDU in Wiesbaden mit Kristina Köhler
Den Neujahresempfang der CDU-Stadtbezirke Mitte, Rheingauviertel-Hollerborn und Westend nutzte Kristina Köhler gerne, um ihren Parteifreunden Einblicke in ihre Zielsetzungen und Projekte als Bundesfamilienministerien zu geben.

Zunächst bedankte sie sich jedoch bei den 150 anwesenden Gästen: Nur durch den gemeinsam geführten, wirkungsvollen Wahlkampf und das errungene Direktmandat sei ihr Wiedereinzug in den Bundestag gelungen. "Wir sind alle zusammen Ministerin geworden", sagte Köhler.
In ihrer familienpolitischen Rede erklärte Kristina Köhler, dass es ihr darauf ankomme, Familien durch verbesserte Rahmenbedingungen zu stärken, Erziehungsleistungen anzuerkennen und Kindern gute Voraussetzungen für den Start ins Leben zu bieten. Wichtig sei es auch, Mut und Lust auf Familie zu vermitteln. Kernthemen werden in dieser Legislaturperiode nicht nur die Bekämpfung von Kinderarmut und der Ausbau der qualifizierten Kinderbetreuung sein. Sondern Kristina Köhler erläuterte, warum sie auch die Rahmenbedingungen für Menschen, die ältere Familienangehörige pflegen, auf ihre Agenda setzen wird: "Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen wird in Deutschland bis 2020 auf knapp drei Millionen steigen. Darauf sind wir momentan nicht vorbereitet! Ich möchte daher die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf unter anderem durch Arbeitszeitmodelle und Pflegestützpunkte deutlich verbessern."

Insgesamt stieß die Bundesministerin mit ihrem Programm auf große Zustimmung und freute sich sehr über den wichtigen Rückhalt aus ihrem Wahlkreis. Auf der Rednerliste des Neujahrsempfang stand unter anderem auch Astrid Wallmann, die über ihr erstes Jahr als Mitglied des Hessischen Landtags berichtete.
Video von BigCityTV:
Abgesehen von diesem Termin in Wiesbaden trat Kristina Köhler auf Neujahrsempfängen in ganz Hessen auf. So stellte sie auch in Rodgau-Dudenhofen, Griesheim, Bad Vilbel und Melsungen ihre Pläne als Bundesfamilienministerin vor, die auch hier auf großes Interesse stießen. Außerdem nutzte Köhler die günstige Gelegenheit und die angenehme Atmosphäre der Empfänge für den Austausch mit Kollegen und Bürgern.

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