03.05.2007 | Vor Ort
Kristina Köhler Schirmherrin des Interkulturellen Salons
Zweisprachig präsentierte Originaltexte und europäisch-orientalische Klänge, Klassischer Tanz aus Indien und Arabien, Präsentationen von Elefanten, Designerschmuck, Symbole der Hildegard von Bingen sowie afghanische Gaumenfreuden am Samowar - zur sinnlichen Arabeske verflochten: "Stille ist des Mondlichts Traum" lautete der Titel des Interkulturellen Salons zum Europatag, einer spartenübergreifenden Hommage zum 175. Todestag des frühen Europäers Goethe. Schirmherrin des West-Östlichen Divans war die Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler.
Der Salon war eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten privater Hilfsprojekte in Afghanistan/Pakistan. In der Villa Clementine wurden die Salongäste stilecht von Fahranaz Soleimani mit einem persischen Rosenwasser-Ritual im Foyer begrüßt. Der Kulturbrückenschlag begann mit Daf-Trommelklängen des persischen Musikers Zaleh Rozati, bevor Staatsschauspielerin Rosemarie Schubert (Staatstheater Wiesbaden) die Texte zum Leben erweckte. Zur poetischen Zeitreise im Rahmen von "Buchseiten / Buchzeiten" hatte Salonniere Gesine Werner mit den "Frauen in Schwarz Kreatief/Ring of Chance" in Kooperation mit dem Kulturamt Wiesbaden eingeladen, Höhepunkt war eine Darbietung eines Schleiertanzes von Sonja Färber. Kristina Köhler war begeistert: "Das war ein ganz besonderer Abend mit einer ganz speziellen Athmosphäre", meinte sie abschließend.
Eigenen Leserbrief schreiben
Nutzen Sie die Möglichkeit, diesen Bericht aus dem Wahlkreis zu kommentieren. Direkt und unverblümt, Lob und Kritik - ich freue mich über jeden neuen Leserbrief! Allerdings bitte ich um Verständnis, dass nur ernst gemeinte Beiträge, solche, die die "Netikette" wahren, und solche, die den presserechtlichen Vorgaben entsprechen, freigeschaltet werden. Zudem behalte ich mir vor, einzelne Passagen nicht zu veröffentlichen.
