Dr. Kristina Schröder

Für Wiesbaden in Berlin

Schwerpunkte im Wahlkreis
Förderung und Integration von Menschen mit Behinderungen

Der Behindertensport hat in Wiesbaden einen hohen Stellenwert. Ich unterstütze seit Jahren Sportangebote speziell für Menschen mit Behinderungen sowie für das Training mit Gesunden. Ich setze mich auch für Förderschulen ein, die Behinderte oder Menschen mit Benachteiligungen fördern und fordern. Denn jeder soll die Chance erhalten, möglichst selbstbestimmt leben zu können.

Behindertensport

Bei Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen trägt regelmäßiger Sport in besonderem Maß zu Fitness und Gesundheitsförderung bei. Die Teilnahme am Allgemeinsport bedeutet für Behinderte außerdem Teilhabe am Alltag sowie gesellschaftliche Integration und Anerkennung.

Ich unterstütze daher auf vielfältige Weise den Behindertensport in Wiesbaden, zum Beispiel durch meine Schirmherrschaften für den Behindertensportverein "mobilis e.V.", das Rollstuhlbasketballturnier Hessischer Schulen oder das "Turnier der Herzen“. Das "Turnier der Herzen" ist ein Fußballturnier für körperlich und geistig behinderte Menschen, das seit 2008 einmal jährlich in Wiesbaden stattfindet. Mittlerweile spielen Mannschaften aus ganz Deutschland um den Wanderpokal. Als Schirmherrin unterstütze ich auch den Wiesbadener Reha- und Sehbehindertenpfad NaturParcours, der 2012 in Sonnenberg eingerichtet und eröffnet wurde.

Der Judo Club Wiesbaden (JCW) wurde im Jahr 2010 auf meinen Vorschlag hin für das Projekt "DFB Kinderträume 2011" des Deutschen Fußballbundes ausgewählt und erhielt eine Unterstützung von 2.500 Euro. Der JCW bietet als einziger Verein Wiesbadens ein Sportangebot für behinderte Kinder und Jugendliche an und ist insofern vorbildlich. Außerdem spricht er gezielt behinderte Kinder mit Migrationshintergrund an, die besonders wenig Zugang zu Angeboten des Allgemeinsports haben.

Schirmherrschaft August-Hermann-Francke-Schule (AHFS)

Kinder und Jugendliche können durch familiäre Umstände, Krankheit oder andere Probleme Schwierigkeiten haben, sich in einem normalen Schulalltag an einer Regelschule zurechtzufinden. Die AHFS ist eine Förderschule für Lernhilfe in Wiesbaden, die etwa 230 Schülerinnen und Schüler besuchen. Die Kinder werden in kleinen Lerngruppen möglichst individuell betreut. Ziel ist es, sie wieder in die allgemeinbildende Schule zurück zu führen. Die Schüler können hier aber auch einen Sonderschulabschluss machen und werden auf den Eintritt in das Berufsleben vorbereitet. Die AHFS gibt ihnen die nötige Förderung und einen schützenden Raum, um sich zu entwickeln. Die Schule übernimmt eine wichtige Rolle in der Wiesbadener Schullandschaft. Daher habe ich gerne die Schirmherrschaft für die AHFS übernommen.

„Zwerg Nase“ – Haus zum Leben

Familien, deren schwer behinderte und chronisch kranke Kinder eine 24-stündige Pflege brauchen, sind psychisch und körperlich stark belastet und verlieren oft ihre sozialen Kontakte. Zudem kommen oft die nicht behinderten Geschwister zu kurz. „Zwerg Nase“ bietet diesen Familien schnell und unbürokratisch Entlastung bei der Pflege. Seit Dezember 2005 vereint das Haus eine Kurzzeitpflege, einen Wohnbereich für dauerbeatmete Kinder sowie eine Beratungsstelle unter einem Dach. Eine optimale Versorgung bietet neben dem hoch qualifizierten Fachpersonal die Kinderklinik der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken, die in unmittelbarer Nachbarschaft liegt. Damit bietet die in Deutschland erste Einrichtung dieser Art Familien mit behinderten Kindern ein breites, aufeinander abgestimmtes Leistungsangebot.

Das Haus „Zwerg Nase“ wurde im Jahr 2011 auf meinen Vorschlag hin für das Projekt „DFB Kinderträume 2011“ des Deutschen Fußballbundes ausgewählt und erhielt eine Unterstützung von 7.500 Euro.