Dr. Kristina Schröder

Für Wiesbaden in Berlin

Standpunkte

Leserbrief an den SPIEGEL zum Ehegattensplitting

In der Titelgeschichte des SPIEGELs 03/2017 geht es um Familien und Finanzen. „Das Ehegattensplitting zementiert eine veraltete Rollenverteilung in den Familien“, so die Kernthese, der ich in einem Leserbrief widerspreche.

Und es hat doch mit dem Islam zu tun

In 10 Thesen beschäftige ich mich mit der Integration von Muslimen in unsere Gesellschaft, der Rolle, die unser Grundgesetz dabei spielen muss und der Notwendigkeit eines aufgeklärten Euro-Islams.

Freiheit, Sicherheit, Wohlstand. Wie wir Vertrauen zurückgewinnen.

"Das bewusste Ziehen von Grenzen, das kluge Setzen von Regeln und das gelassene Vorleben von Werten und Prinzipien ist ein Beitrag zum Erhalt von Freiheit und Verantwortung", so plädiere ich in einem gemeinsamen Papier einträchtig mit Kollegen von CDU und CSU für eine Neuausrichtung der Union.

Von Lohnlücken und freien Entscheidungen

In einer Disziplin war ich als Familien- und Frauenministerin echt schlecht: Darin, empört zu sein. Insbesondere beim alljährlichen Equal Pay Day wurde ich einfach das Gefühl nicht los, dass diese unterschiedlichen Gehälter ganz viel mit freien Entscheidungen von Männern und Frauen zu tun haben.

Freiheit statt Gleichheit! Auch für die Geschlechter.

Ich bin für einen Staat, ich bin für einen frauenpolitischen Ansatz, der nicht Gleichstellung, sondern Gleichberechtigung im Blick hat. Meinem Staatsverständnis und meinem Menschenbild entspricht es nicht, wenn der Staat versucht, möglichst Gleichverteilung im Ziel zu erreichen.

Für ein selbstbestimmtes Sterben in Würde

Der Bundestag wird über den gesetzlichen Rahmen für die Sterbehilfe entscheiden. Das Gesetz verbietet bisher meines Erachtens zu Recht aktive Sterbehilfe. Ärztliche Unterstützung beim Suizid eines schwerkranken Menschen, dem die Palliativmedizin nicht mehr helfen kann und der sein Leid nicht mehr erträgt, hat der Gesetzgeber bewusst nicht unter Strafe gestellt. Ich möchte diesen Rechtszustand erhalten.

Für eine verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik mit Herz und Verstand

Der Deutsche Bundestag verabschiedet im Herbst 2015 viele Maßnahmen, die dazu beitragen werden, nicht bleibeberechtigte Flüchtlinge schneller und konsequenter abschieben zu können und Sogwirkungen zu reduzieren. Wir brauchen aber auch dringend Transitzonen an unseren Grenzen und eine Zusammenarbeit mit der Türkei.

Flüchtlinge in den Freiwilligendienst

Kristina Schröder schlägt vor, Flüchtlinge mit Bleibeperspektive über den Bundesfreiwilligendienst in sozialen und ökologischen Bereichen einzusetzen, ihnen im Rahmen der vorgesehenen pädagogischen Begleitung Deutsch beizubringen und sie auf diese Weise zügig und unkompliziert an den ersten Arbeitsmarkt heranzuführen.

Vorschlag zum Adoptionsrecht für schwule und lesbische Paare

Ich plädiere für eine pragmatische Neuregelung des Adoptionsrechts: Schwule und lesbische Paare sollten das volle Adoptionsrecht erhalten, Verschiedengeschlechtlichkeit der Eltern aber als ein wichtiges Auswahlkriterium berücksichtigt werden.

Plädoyer für eine Impfpflicht für Kinder in öffentlichen Kitas

Meine jüngste Tochter Mathilde ist acht Monate alt. So alt also, dass der sog. Nestschutz – also der Schutz von neugeborenen, gestillten Babys durch die Antikörper der geimpften Mutter – nicht mehr zuverlässig wirkt. Gleichzeitig aber auch noch zu jung für die Impfung gegen Masern.

Mein Standpunkt zum Bestellerprinzip im Maklerrecht

In den letzten Monaten haben sich mehrere Wiesbadener Makler an mich als ihre Bundestagsabgeordnete gewandt. Hintergrund ist das von der Bundesregierung geplante Mietrechtsnovellierungsgesetz, mit dem das sogenannte Bestellerprinzip eingeführt werden soll.

Plädoyer für einen späteren Schulbeginn

Wir muten unseren Kindern einiges zu, wenn wir sie entgegen ihrem idealen Schlafrhythmus sehr früh zur Schule schicken. Eine ständige bleierne Müdigkeit ist für viele Schüler die Folge. Deswegen halte ich einen Schulbeginn gegen 9 Uhr (mit Betreuung ab 7:30 Uhr) für vernünftig.

Mein Standpunkt zu Abgeordnetenwatch

Ich habe mich dazu entschlossen, keine Anfragen auf Internetplattformen wie Abgeordnetenwatch zu beantworten – und zwar aus mehreren Gründen: Zu meiner Vorstellung gehört es, dass ich als Abgeordnete des Deutschen Bundestages für Bürger meines Wahlkreises oder zu meinen Fachgebieten direkt ansprechbar bin – und zwar ohne eine selbst ernannte vermittelnde Instanz.