Dr. Kristina Schröder

Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Wiesbaden
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Schwerpunkte
Ausbau der Kinderbetreuung

Die Familie ist der erste und wichtigste Bildungsort für Kinder. Viele Eltern wünschen sich aber auch eine gute Kinderbetreuung. Deswegen investiert der Bund bis 2013 vier Milliarden Euro in den Kita-Ausbau. Dadurch schaffen wir ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für unter Dreijährige.

Ausbau der Kinderbetreuung

Oberstes Anliegen meiner Familienpolitik ist es, Wahlfreiheit für Eltern und Chancengleichheit für Kinder zu schaffen. Mütter und Väter sollen ganz individuell entscheiden können, wie sie die Betreuung ihrer Kinder organisieren. Denn unabhängig davon, wie Eltern ihr Familienleben organisieren, verdienen sie unsere Wertschätzung und Unterstützung. Daher halte ich auch strikt am Ausbau der Kinderbetreuung fest!

Dadurch unterstützen wir jene Eltern, die für ihr Kind eine gute Betreuung suchen. Etwa, wenn sie Beruf und Familie miteinander vereinbaren wollen oder aber darauf bedacht sind, dass ihre Kinder wichtige soziale Fähigkeiten erwerben. Schließlich treffen sie in den Kitas auf Gleichaltrige mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, Gewohnheiten und einem unterschiedlichen Entwicklungsstand.

Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz

Mein Ziel als Bundesfamilienministerin ist es, dass alle Familien, die einen Krippenplatz benötigen, auch einen bekommen. Das Kinderförderungsgesetz (KiföG) bildet hier ein gutes Fundament, wenngleich weitere Anstrengungen nötig sind. Immerhin wurden viele der bereits bewilligten Bundesmittel noch nicht von den Ländern abgerufen. Sie sind nun in der Pflicht, ihrer verfassungsrechtlichen Finanzierungsverantwortung nachzukommen. Denn am vereinbarten Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab 2013 wird mit mir nicht gerüttelt!

Betreuungsqualität verbessern

Neben dem quantitativen Kita-Ausbau der Kinderbetreuung darf aber auch die Qualität der Kinderbetreuung nicht vernachlässigt werden. Daher fördert die von mit entwickelte Initiative Offensive Frühe Chancen den kindlichen Spracherwerb und die Sprachentwicklung. Bis 2014 werden rund 400 Millionen Euro in bis zu 4.000 Schwerpunkt-Kitas zur Sprach- und Integrationsförderung investiert. Außerdem will ich etwa mit der „Initiative für Erziehungsberufe“ mehr Menschen für eine qualifizierte Arbeit in der Kindertagesbetreuung gewinnen.

Wir können es uns nicht leisten, bei der Kinderbetreuung zu sparen!

Dabei habe ich im Zuge der Verhandlungen zum Sparpaket der Bundesregierung erfolgreich dafür gekämpft, bei den Investitionen im Bereich der Kinderbetreuung und frühkindlichen Bildung nicht den Rotstift anzusetzen. Denn es wäre falsch, an den Zukunftschancen nachfolgender Generationen zu sparen!

Neuigkeiten

Aktuelle Stunde im Bundestag zum Betreuungsgeld

Kristina Schröder hat heute im Bundestag die Einführung des Betreuungsgeldes verteidigt. Mütter und Väter kleiner Kinder hätten in Zukunft mehr Wahlfreiheit, das Familienleben so zu gestalten, wie sie es selbst für am besten halten. Das Parlament diskutierte anlässlich der Einigung des Koalitionsausschusses in einer Aktuellen Stunde über die geplante Familienleistung.

Jetzt Zuschüsse für Betriebskitas beantragen: Schröder will in Wiesbaden mehr Betriebliche Kinderbetreuung

Berufstätige Eltern sind auf eine gute Kinderbetreuung angewiesen. Unternehmen und Organisationen, die aufgrund des Fachkräftemangels immer stärker um Mitarbeiter konkurrieren, richten daher zunehmend eigene Betreuungsplätze ein. In Wiesbaden haben z. B. die Dyckerhoff AG und die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG einen eigenen Betriebskindergarten. Einige andere Unternehmen halten Plätze in privaten oder städtischen Einrichtungen für Mitarbeiterkinder bereit.

Spracherzieher in sechzehn Wiesbadener Kitas: Weitere Einrichtungen bei zweiter Vergaberunde ausgewählt

Kinder fangen von frühester Kindheit an Sprache zu erwerben und anzuwenden. Daher ist es umso erfolgreicher schon Kleinkinder zu fördern, deren Sprachentwicklung nicht altersgemäß ist", sagt die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. Der Bund unterstützt dies mit einem Programm, das Kindertagesstätten zu "Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration" qualifiziert. Dabei werden nicht nur Kinder mit ausländischen Wurzeln gefördert, sondern ...

Bund fördert Sprachbildung in sieben Wiesbadener Kitas: Je 25.000 Euro pro Jahr für Sprachförderung bewilligt

Sieben Wiesbadener Kindertagesstätten werden seit dem 1. März mit Mitteln des Bundesfamilienministeriums zu "Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration". Das teilte die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder mit. Jede Kita erhält vom Bund bis Ende 2014 jährlich 25.000 Euro.

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