Für eine vielfältige Vereinskultur in Wiesbaden
Wie wichtig das freiwillige Engagement für eine lebendige Demokratie und für die Lebensqualität in unserer Stadt ist, erlebe ich bei meiner politischen Arbeit immer wieder: Die vielfältige Vereinskultur und die vielen ehrenamtlich Tätigen sorgen in Wiesbaden für gesellschaftlichen Zusammenhalt über soziale, kulturelle, religiöse und Altersgrenzen hinweg. Darüber hinaus unterstützen sie die Stadt bei der Bewältigung der gewaltigen Herausforderungen in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Gesundheit, Pflege, Integration und Bildung. Dementsprechend ist es mir wichtig, die Wiesbadener Vereine zu unterstützen. So beteilige ich mich etwa an einzelnen Initiativen und setze mich dafür ein, sie bekannter zu machen und Förderer zu finden. Eine Übersicht meiner Schirmherrschaften finden sie hier.
Aufruf für den Ehrenkodex
Um die Gefahr von sexuellen Übergriffen in Vereinen zu minimieren, habe ich gemeinsam mit Lothar Herborn, dem Behindertensportbeauftragten der Stadt Wiesbaden, bei den Vereinen für die Unterzeichnung einer freiwilligen Selbstverpflichtung geworben. Die Aktion war ein großer Erfolg, zahlreiche Vereine haben den Ehrenkodex übernommen oder ähnliche Vereinbarungen eingeführt. Sie haben ein Zeichen gesetzt, dass Gewalt und sexuelle Übergriffe in ihrem Verein keine Chance haben.
Austausch und Information
Oft besuche ich Vereine, um mich über aktuelle Anliegen zu informieren und um mit Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen. Auf diese Weise kann ich helfen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen, auf die die Freiwilligen bei ihrer Arbeit treffen. Schließlich möchte ich mit einer guten Öffentlichkeitsarbeit dafür Sorge tragen, dass Vereine über aktuelle Gesetzesänderungen oder neue Förderprogramme informiert werden. Denn es ist entscheidend, dass die guten Weichenstellungen der Bundesregierung für das Ehrenamt auch vor Ort ankommen.
Mein Ziel ist es, das Ehrenamt vor Ort zu stärken, zu vernetzen und ehrenamtliche Verdienste zu würdigen.
So konnte ich 2011 die Wiesbadener Hilfsorganisationen darüber informieren, dass die Bundesregierung den Erwerb des C1 Führerscheins für Ehrenamtliche deutlich erleichtert hat. Dies kommt der Arbeit der freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdienste sehr entgegen. Und bereits 2009 wurde eine zivilrechtliche Haftungsbegrenzung für Vorstandsmitglieder gemeinnütziger Vereine und Stiftungen eingeführt, welche die Situation für Ehrenamtliche deutlich verbessert.
Förderprogramme des Bundes erfolgreich in Wiesbaden implementiert
Als Bundestagsabgeordnete für Wiesbaden sehe ich es auch als meine Aufgabe an, dafür zu sorgen, dass die Förderprogramme des Bundes für Freiwilligenarbeit auch in Wiesbaden umgesetzt werden. Das ist bisher sehr gut gelungen: Auf meine Initiative hin hat sich das Nachbarschaftshaus Biebrich 2007 erfolgreich für das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser des Bundesfamilienministeriums beworben und erhielt jährlich Fördergelder in Höhe von 40.000 Euro vom Bund. Auch im Nachfolgeprogramm wird das Haus gefördert und bekommt von 2012 bis 2014 weiterhin jährlich 30.000 Euro vom Bund und 10.000 Euro von der Stadt. Dies ist ein echter Gewinn für die Menschen in Wiesbaden, zumal das Mehrgenerationenhaus nun zusätzlich zum Anlaufpunkt für bürgerschaftliches Engagement, für Fragen der Pflege und Integration ausgebaut wird.
Der BFD ist eine große Chance für unsere Zivilgesellschaft. Daher werbe ich auch in Wiesbaden intensiv dafür!
Auch für die Schaffung von Plätzen für den 2011 eingeführten Bundesfreiwilligendienst (BFD) habe ich in Wiesbaden intensiv geworben. Denn auch Wiesbadener Einrichtungen hatten nach dem Wegfall des Zivildienstes großen Bedarf an Unterstützung durch Freiwillige. Schon fünf Monate nach der Einführung des BFD im Juli 2011 gab es deutschlandweit 70.000 Freiwillige. Und auch in Wiesbaden sind die Verbände mit dem Bewerberaufkommen zufrieden. Interessenten, die einen BFD-Platz in Wiesbaden suchen, finden die Platzbörse hier.
Freiwilligenzentrum Wiesbaden - Ansprechpartner für Ehrenamtliche
Eine zentrale Anlaufstelle für alle, die sich freiwillig engagieren oder dies vorhaben, ist – neben dem Mehrgenerationenhaus – das Freiwilligenzentrum Wiesbaden. Dieses Zentrum informiert, berät und vermittelt kompetent interessierte Freiwillige sowie Träger ehrenamtlicher Projekte. Ich unterstütze diese Einrichtung sehr und habe auch den Kontakt zum Beratungsteam des „Freiwilligendienstes aller Generationen“ vermittelt. Dieses Programm des Bundesfamilienministeriums kann das Freiwilligenzentrum beim Aufbau langfristiger Strukturen in der Ehrenamtsarbeit, bei Qualifizierungsmaßnahmen und eventuellen Fördermitteln beraten.
Gemeinsam mit Studenten der Hochschule RheinMain organisiert das Freiwilligenzentrum einmal im Jahr den Wiesbadener Freiwilligentag. 2010 war ich Schirmherrin des Projekts, an dem sich über 100 Freiwillige beteiligt haben.
Neuigkeiten
"Es gibt immer weniger Zeitzeugen des Holocausts. Umso wichtiger ist es, ihre Erinnerungen zu erhalten und zu vermitteln", sagte Schröder. Daher habe sich Schröder nachdrücklich beim Bund für die Förderung der Hörbücher "Edition Zeugen einer Zeit" mit Überlebenden des Holocausts eingesetzt. Die Hörbücher sind eines der wichtigsten Projekte der Wiesbadener Paul-Lazarus-Stiftung, die sich zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte.
Die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder hat ihren Gewinn aus der ARD-Show "Star Quiz" in Höhe von 5.000 Euro an das Zwerg-Nase-Haus in Wiesbaden gespendet.
Das Kuratorium der "ZNS - Hannelore-Kohl-Stiftung" hat in seiner Sitzung Dr. Kristina Schröder zur Präsidentin der Stiftung gewählt. Die Versorgung schädelhirnverletzter Menschen und ihrer Familien betrachtet Schröder als wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe - insbesondere weil oft junge Menschen oder Kinder betroffen sind.
Im Herbst 2011 hat die AHFS erneut einen Kunstwettbewerb für Wiesbadener Schüler im Alter von 8 bis 14 Jahren ausgeschrieben. Das Motto in diesem Jahr lautete: "Ruine in der Dämmerung". Als Beispiele hatte die Schule zwei Bilder der Wiesbadener Künstlerin Johanna Eckert ausgewählt. Dem Aufruf sind viele Schüler gefolgt. Sie haben sehr schöne Bilder zum Motto gestaltet, so dass der Jury die Entscheidung über die zu prämierenden Bilder schwer fiel
Brände löschen, Verletzte bergen und Erste Hilfe leisten: Am Sonntag, 28. August 2011, zeigen die ehrenamtlichen Jugendgruppen der Wiesbadener Hilfsorganisationen ihr Können bei einer Großübung. Rund 180 Kinder und Jugendliche nehmen an der Übung teil, die an der Reduit in Mainz-Kastel stattfindet. Schirmherrin ist die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, die zur Zeit im Mutterschutz ist.
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