Dr. Kristina Schröder

Für Wiesbaden in Berlin

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Zur Zukunft der europäischen Raumfahrt: Schröder besucht Satellitenkontrollzentrum der ESA in Darmstadt

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Als zuständige Fachpolitikerin für Raumfahrtpolitik im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestags hat Kristina Schröder das Satellitenkontrollzentrum (ESOC) der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in Darmstadt besucht. Dabei sprach sie mit dem Leiter des ESA-Missionsbetriebs Dr. Paolo Ferri über die Arbeit der ESA, geplante Projekte und die Zukunft europäischer Raumfahrt. Das ESOC habe bislang über 50 Satelliten betreut und aus dem Hauptkontrollraum gesteuert, darunter z.B. Rosetta oder den Mars Express, so Ferri. Langfristiges Ziel sei u.a. eine europäische Mission zum Mond und eine internationale Mission zum Mars. Außerdem berichtete Ferri auch vom Satellitennavigationssystem Galileo, welches sich derzeit im Aufbau befindet.

„In der Bevölkerung herrscht oft der Irrglaube, das Geld, das man in den Raumfahrtsektor stecke, sei quasi „zum Fenster herausgeschmissen“ – doch im Gegenteil. Die Arbeit der ESA ist in vielen Bereichen essentiell für das Leben, so wie wir es kennen. Sie macht beispielsweise die moderne Telekommunikation oder die schnelle Krisenbewältigung bei Naturkatastrophen erst möglich. Deshalb sind die Investitionen in die Raumfahrt auch Investitionen in unsere Zukunft“, sagte Schröder bei dem Besuch.

Das derzeit bekannteste Projekt der ESA ist das um den „Kometenjäger“ Rosetta, der mit dem Landeapparat „Philae“ erstmals auf einem Kometen gelandet ist und diesen erforschen soll. Eine Nachbildung des Kometen „Tschurijumow-Gerassimenkow“ bekam Schröder als Gastgeschenk überreicht. „Der bekommt einen Ehrenplatz in meinem Büro!“, freute sich die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete.

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