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Wiesbadener CDU nominiert Kristina Köhler zur Bundestagskandidatin 2009
Die Delegierten der CDU Wiesbaden stimmten gestern Abend mit überwältigender Mehrheit von 97,2 Prozent für Kristina Köhler als Kandidatin für die Bundestagswahl 2009. Auf dem CDU-Kreisparteitag im Bürgerhaus Kostheim fielen von 143 gültigen abgegebenen Stimmen 139 auf Köhler, die bereits 2002 und 2005 in den Bundestag gewählt wurde.

Vor der Abstimmung zog Kristina Köhler eine Bilanz ihrer bisherigen Arbeit und der Erfolge der CDU in der großen Koalition insbesondere auf den Feldern der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik sowie der Innen- und Familienpolitik. "Nach drei Jahren Unionsregierung ist die Zahl der Arbeitslosen von 5,2 Millionen unter die drei 3 Millionenmarke gesunken. Das gab es zum letzten Mal vor 16 Jahren", sagte Köhler. Nachdem die Staatsverschuldung unter Rot-Grün ungebremst stieg, lag das Defizit des Gesamthaushalts 2007 wieder bei 0,0 Prozent. Deutschland stünde in der Finanzkrise aufgrund einer starken sozialen Marktwirtschaft stabil da, während andere Länder strauchelten. Durch die Familienpolitik der Union sei die Geburtenrate seit zehn Jahren zum ersten Mal wieder angestiegen, fasste Köhler zusammen.

Köhler sieht als große Herausforderung für die nächste Regierungszeit die Steuerreform, damit sich Leistung für den Einzelnen wieder mehr lohne. Als Innenpolitikerin will sie sich für die Bekämpfung von Extremismus in jeder Form und für eine Diskussion um eine Leitkultur in Deutschland einsetzen. "Integration ist nur auf dieser Basis möglich. Daher halte ich es für richtig, Deutsch als Landessprache im Grundgesetz zu verankern", sagte Köhler.
Kristina Köhler gehört seit 2002 dem Deutschen Bundestag an. Sie ist Mitglied im Innenausschuss und Obfrau der CDU/CSU im BND-Untersuchungsausschuss. Für die CDU/CSU-Fraktion ist sie Berichterstatterin u.a. für Extremismus und für Fragen der Integration. Außerdem ist sie stellvertretende Vorsitzende des Bundesfachausschusses Innenpolitik der CDU; dort leitet sie den Arbeitskreis Islamismus und Extremismus.







