Dr. Kristina Schröder

Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Wiesbaden
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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US-Botschafter William Timken in Wiesbaden

· Wahlkreis Wiesbaden

Zu einem Fachgespräch über die Integration von Muslimen in Deutschland traf die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler am 31. Juli 2007 auf den US-Botschafter William R. Timken jr. im Opelbad am Wiesbadener Neroberg. An dem Austausch nahmen auch der Wiesbadener Integrationsdezernent Peter Grella und die Frau des US-Botschafters, Mrs. Sue Timken, teil.

Der US-Botschafter und seine Frau engagieren sich schon seit Längerem für die Integration von Muslimen in Deutschland. Sie hatten deshalb das Gespräch mit Kristina Köhler, die für die CDU/CSU im Bundestag innenpolitische Berichterstatterin für dieses Thema ist, initiiert. Dass dabei das Gespräch bei einem Besuch des Botschafters in Wiesbaden stattfand und nicht in der Bundeshauptstadt Berlin oder im Frankfurter Generalkonsulat, ist kein Zufall. Schon bei seinem Amtsantritt, so Botschafter Timken, hätte seine Frau zu ihm gesagt: Denk daran, Du bist Botschafter in Deutschland, nicht Botschafter in Berlin! Nach diesem Motto verfahre er jetzt - und versuche Bürger und Entscheidungsträger vor Ort zu treffen.
Besonderes Interesse zeigt Timken folgerichtig auch an der Wiesbadener Integrationsvereinbarung, deren Konzept Integrationsdezernent Peter Grella noch einmal skizzierte. Alle waren sich einig, dass in dieser Vereinbarung eine einmalige Chance für die Integration der Muslime in Wiesbaden stecke, die Vorbildcharakter für Hessen und für den Bund haben könne.

"Es war ein hochinteressantes Gespräch!", so Köhler. "Der Botschafter redet nicht nur über Probleme, sondern vor allem über Lösungen. Das gefällt mir sehr." Köhler und Grella betonten, dass sie die Erfahrungen des Botschafters teilen, dass der Erfolg jeglicher Integrationspolitik davon abhängig sei, dass sie von den Menschen vor Ort auch verinnerlicht werde. "Wenn der christliche Nachbar seinen muslimischen Nachbarn vor lauter Vorurteilen nicht einfach mal zum Tee oder Kaffee einlädt, oder andersherum der muslimische Nachbar seinem christlichen Nachbarn aus vermeintlich religiösen Gründen nicht zum Geburtstag gratuliert oder ihm nicht einmal frohe Weihnachten wünscht - dann kann die Politik viel entscheiden oder reden. Dann wird Integration nicht gelingen", so Köhler und Grella.

Kommentare

  • yilmaz

    ich lebe seit 35 jahren als deutscher mit türkischen eltern in bayern und mir hat noch keiner auf meiner arbeitstselle zum zuckerfest oder zu anderen islamischen feiertagen gartuliert! obwohl sie wis sen dass ich moslem bin.
    stattdessen wird der islam nur mit seinen schattenseiten dargestellt. wenn ich sage, ich bin auch moslem, sind alle verwundert und verstehen nicht warum ich nicht 5x am tag bete oder keinen bart trage oder warum meine frau eine italienerin ist.
    mfg
    yilmaz

    am 24.10.2009 geschrieben

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