Dr. Kristina Schröder

Für Wiesbaden in Berlin

Aktuelles
Unterwegs im Wahlkreis

· Politikbrief · ·

Liebe Abonnenten,

ich freue mich, Ihnen heute meinen neuen Politikbrief schicken zu können. Ich war in den letzten Wochen viel in den Wiesbadener Stadtbezirksverbänden unterwegs. Denn zum einen steht die Kommunalwahl vor der Tür. Zum anderen beschäftigt die Flüchtlingspolitik die Menschen nach wie vor sehr, es besteht viel Gesprächsbedarf. Ich setze mich dafür ein, zügig die Wohnsitzauflagen für anerkannte Flüchtlinge zu verschärfen. Wenn sie drei Jahre an dem ihnen zugeteilten Ort bleiben müssten, könnten wir den Flüchtlingszustrom innerhalb Deutschlands sehr viel besser steuern – je nach Lage auf dem Wohn- und Arbeitsmarkt – und so auch die Integrationschancen vergrößern. Denn 50 Prozent der arbeitsfähigen Asylbewerber aus den acht wichtigsten Herkunftsländern sind derzeit in nur 33 der insgesamt 402 Kreise und Städte in Deutschland gemeldet. Auch Wiesbaden und vier weitere Kreise im Rhein-Main-Gebiet gehören dazu. Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Auch die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln beschäftigen mich sehr. Klar ist doch: Wir müssen uns endlich mit der Bedeutung gewaltlegitimierender Männlichkeitsnormen in der muslimischen Kultur auseinandersetzen! Sonst werden wir an der Integration scheitern und noch dazu den Rechtspopulisten in die Hände spielen. Natürlich ist es leichter, Probleme mit gewaltbereiten Migranten zu verschweigen oder wegzudefinieren. Aber ich werde nicht zulassen, dass das Thema durch den (an sich ja zutreffenden, aber hier eben nicht weiterführenden) Hinweis, es gebe auch in Deutschland schon immer sexuelle Gewalt, zugekleistert wird. Das habe ich im Januar auch in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ zu diesem Thema deutlich gemacht. Die jetzt angestoßene öffentliche Debatte ist ein erster Schritt, um der Lösung von Problemen bei der Integration von Zuwanderern auch wirklich näher zu kommen. Auch darum geht es in diesem Politikbrief. Ich hoffe, Sie lesen ihn mit Interesse!

Dr. Kristina Schröder, MdB

Aus dem Bundestag

Kristina Schröder fordert Wohnsitzauflagen für Flüchtlinge

Flüchtlinge mit Bleiberecht sollen mindestens drei Jahre am ihnen zugeteilten Ort leben, sofern sie nicht einen Arbeitsplatz und eine Wohnung an einem anderen Ort nachweisen können. Das hat die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Kristina Schröder gefordert. "Eine Wohnsitzauflage bietet den Vorteil, dass Flüchtlinge gleichmäßig auf die Kommunen verteilt werden könnten", sagte Schröder. "Das erleichtert nicht nur die Integration, sondern löst auch die derzeitige Konzentration von Flüchtlingen in Großstädten und Ballungsräumen auf, die zwangsläufig zur Bildung von Parallelgesellschaften führt." Weiter

Kristina Schröder vor Ort

Kristina Schröder beim Kreisparteitag der CDU Wiesbaden

Beim Kreisparteitag der CDU Wiesbaden wurde das Programm für die Kommunalwahl am 6. März 2016 beraten. An der Versammlung nahm auch die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Kristina Schröder teil. Zentrale Wahlkampfthemen der CDU sind unter anderem Sicherheit und Sauberkeit in Wiesbaden. Weiter

Schröder besucht CDU-Heringsessen in Bierstadt und Naurod

Auch die traditionellen Heringsessen am Aschermittwoch standen dieses Jahr ganz im Zeichen der Kommunalwahl: In Bierstadt wurden die Kandidaten für den Ortsbeirat vorgestellt, hier setzt man mit Rainer Volland auf einen Spitzenkandidaten mit 30 Jahren politischer Erfahrung. In ihrem Grußwort sprach Kristina Schröder über die Flüchtlingskrise und ihre Auswirkungen auf Wiesbaden. Im Anschluss ging es weiter nach Naurod, wo auch der Wiesbadener Stadtverordnetenvorsteher und Spitzenkandidat der CDU für das Stadtparlament, Wolfgang Nickel, zu Gast war. Weiter

Neujahrsempfänge der CDU Kastel und CDU Schierstein

Kristina Schröder hat an den Neujahrsempfängen der CDU-Stadtbezirksverbände Kastel und Schierstein teilgenommen. In Kastel gratulierte sie dem Vorsitzenden André Weck zu dem umfangreichen Wahlprogramm der CDU für den dortigen Ortsbeirtat. Die CDU Schierstein hat die Schiersteiner Bürger in einem Wettbewerb dazu aufgerufen, Verschönerungsideen und Verbesserungsvorschläge für den Ort einzureichen. Auf dem Neujahrsempfang der CDU Schierstein beglückwünschte Schröder die Siegerin des Wettbewerbs: Brigitte Gadoll hat vorgeschlagen, die Schiersteiner Brücke zu Festlichkeiten zum Erleuchten zu bringen. Weiter

Kristina Schröder zu Gast bei den Wiesbadener Freimaurern

Zum Thema "Flüchtlinge in Deutschland" hat sich Kristina Schröder mit Mitgliedern und Gästen der Wiesbadener Loge "Plato zur beständigen Einigkeit" ausgetauscht. In ihrer Rede erklärte sie, welche Chancen die zuwanderung, aber auch welche Grenzen die Integrationsfähigkeit Deutschlands hat. "Wir sollten Flüchtlinge in individuellen Integrationsvereinbarungen unsere Hand reichen und sie gleichzeitig in die Pflicht nehmen", sagte Schröder. Weiter

Prunksitzung der Fidelen Elf mit prominenten Gästen im Wiesbadener Kurhaus

Kristina Schröder hat an der Prunksitzung der Fidelen Elf im Wiesbadener Kurhaus teilgenommen. Mit dabei war ihr Bundestagskollege Michael Kretschmer aus der Wiesbadener Partnerstadt Görlitz. Der Wiesbadener CDU-Fraktionschef Bernhard Lorenz sorgte für den Lacher des Abends: Er hatte sich passend zur derzeitigen Diskussion um die Wiesbadener Stadtreinigung als Müllmann verkleidet. Weiter

Weiterer Bauabschnitt auf der Schiersteiner Brücke fertiggestellt

Zwei Jahre nach dem Spatenstich an der Schiersteiner Brücke, an dem Kristina Schröder mit ihrem damaligen Kabinettskollegen, Verkehrsminister Peter Ramsauer, teilgenommen hatte, erfolgte nun der Einhub eines 2000 Tonnen schweren Brückenteils. "Ich bin seit 2002 Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Wiesbaden – und fast genauso lange beschäftigt mich die Schiersteiner Brücke. Ich freue mich, dass heute ein weiteres Puzzleteil auf dem Weg zur fertigen neuen Brücke eingesetzt wurde!", sagte Schröder. Weiter

Kristina Schröder trifft politischen Nachwuchs

Genauso wie ein Sportverein müssen sich auch Parteien um ihren Nachwuchs kümmern. Das macht die CDU Hessen seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit ihrem Nachwuchsförderprogramm. Als Mentorin hat sich Kristina Schröder in Wiesbaden mit Anke Bernecke-Kaus getroffen, Vorsitzende der JU Frankfurt-Süd, um ihr einen Einblick in die Arbeit einer Bundestagsabgeordneten zu geben. Weiter

Frage und Antwort

Was sind gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen?

Die Mehrzahl der männlichen Flüchtlinge kommt aus arabischen Herkunftsländern und ein Teil von ihnen bringt von dort ein Verständnis von Ehre und von männlicher Stärke mit, das auch mit Gewalt verknüpft ist – besonders gegenüber Frauen. Studien liefern Hinweise auf eine signifikant höhere Gewaltneigung in dieser Gruppe, selbst wenn man die strukturelle soziale Schlechterstellung dieser Gruppe berücksichtigt. Wir müssen allen neuen Zuwanderern daher klar sagen: Wer hier leben will, muss sich von diesem Verständnis von Ehre verabschieden. Sonst hat er hier keine Zukunft. Und wir müssen als Staat entschieden auftreten. Denn gerade wer sich selbst über Normen von Stärke und Schwäche definiert, wird einen schwachen Staat nicht ernst nehmen.

Mit dem Thema "Kriminalität durch Migranten" beschäftige ich mich im Übrigen schon seit vielen Jahren. Hier können Sie einen Standpunkttext von mir aus dem Jahr 2007 nachlesen.

Und sonst?

Jetzt für Jugendmedienworkshop bewerben!

Wiesbadener Nachwuchsjournalisten, die gern hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens der Bundeshauptstadt blicken wollen, können sich noch bis zum 28. Februar für den Jugendmedienworkshop bewerben. Dieser wird vom Deutschen Bundestag in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e.V. veranstaltet. Weiter

Kristina Schröder in den Medien

In der ARD-Sendung Hart aber fair mit Frank Plasberg sprach Kristina Schröder über die Bedeutung gewaltlegitimierender Männlichkeitsnormen in der muslimischen Kultur und die Ereignisse der Kölner Silvesternacht. Zum selben Thema schrieb sie in BILD einen Gastkommentator und führte mit hr-iNFO ein Interview.

Tweet des Monats des Monats

Kristina Schröder schrieb am 4. Januar 2016:

"Sie wurden lang tabuisiert, aber wir müssen uns mit gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen in muslimischer Kultur auseinandersetzen #Koeln"

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