Neuigkeiten 
Terrorverdacht gegen den Vorsitzenden der "Islamischen Gemeinschaft in Deutschland"? // "Schmeißt die Extremisten aus dem Zentralrat raus!"
Die innenpolitische Berichterstatterin für Extremismusfragen der CDU/CSU, Kristina Köhler (CDU), fordert den Zentralrat der Muslime in Deutschland auf, endlich die extremistischen Umtriebe in den eigenen Reihen zu beenden. "Jene Organisationen, die personell oder ideologisch mit der radikalen Muslimbruderschaft verbunden sind, können keinen Platz in einer Organisation haben, die Ansprechpartner für die Politik werden möchte", so Köhler. Verfassungsschützer gehen davon aus, dass sieben der 19 Mitgliedsorganisationen des ZMD der Muslimbruderschaft nahe stehen, eine weitere Mitgliedorganisation vom Iran gesteuert wird.
Die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete verwies dabei auch auf die jüngsten Ereignisse in Ägypten. Dort wurde der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, Ibrahim El-Zayat, Pressemeldungen zu Folge vor einem Militärgericht zusammen mit führenden Köpfen der extremistischen Muslimbruderschaft wegen "terroristischer Methoden" und Geldwäsche angeklagt. Die ägyptische Muslimbruderschaft gilt unter Experten als Keimzelle des modernen islamischen Fundamentalismus. Ihre Ideologie bietet die ideologische Basis beinahe aller islamistischen Terrorgruppen. El-Zayat selbst hatte wiederholt behauptet, nichts mit der Muslimbruderschaft zu tun zu haben. Im Jahr 2005 wollte er der Abgeordneten Kristina Köhler untersagen, ihn als "Funktionär der Muslimbruderschaften" zu bezeichnen. Er unterlag jedoch vor Gericht. Nun bezeichnete laut einem Bericht der WELT, ein führender Kopf der Muslimbruderschaft, Muhammad Mahdi Akef, Ibrahim El-Zayat als "Chef der Muslimbruderschaft in Deutschland."
Köhler: "Der Zentralrat sollte endlich die Chance ergreifen und sich klar auf die Seite der Millionen verfassungstreuen Muslime in Deutschland stellen, um mit Ihnen gemeinsam dem Islamismus eine Absage zu erteilen. Anstelle von Beteuerungen über die eigene Friedfertigkeit sollten nun endlich mal Taten stehen."







