Dr. Kristina Schröder

Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Wiesbaden
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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"Suboptimaler Auftritt beim Kurierforum"

· Wahlkreis Wiesbaden

Bei einer abschließenden Konferenz am heutigen Dienstagmorgen präsentierten die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler und ihr Büro eine Analyse des vergangenen Bundestagswahlkampfes in Wiesbaden. Zuvor hatten sie sich bereits am letzten Donnerstag auf Schloss Freudenberg in Wiesbaden zu einer Nachlese des Wahlkampfes zusammengefunden. Dabei wurden auch erste Ergebnisse der Wählerumfrage unter www.kristina-koehler.de berücksichtigt.

Kristina Köhler und Ihre Mannschaft waren sich einig, dass das Erststimmenergebnis ein schöner Erfolg für die CDU-Abgeordnete war. Entgegen dem schlechten Trend in Hessen und im gesamten Bundesgebiet, konnte Kristina Köhler ihren Abstand auf die Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul von 7,3 Prozent (2002) auf nunmehr nur noch 3 Prozent (2005) verringern. Dies wurde vor allem auch auf die gelungene inhaltliche Arbeit Kristina Köhlers in Wiesbaden und in Berlin zurückgeführt. Insbesondere ihr Einsatz für die Erhaltung des BKA in Wiesbaden schien von den Wählern honoriert worden zu sein.

Die Analyse deckt sich auch mit den Ergebnissen der Internet-Wahlumfrage. Diese Umfrage hatte Kristina Köhler vor kurzem auf ihrer Homepage gestartet. Auch hier wurde Köhlers Einsatz für das BKA besonders gelobt, ebenso wie ihr klares Konzept. Kritische Stimmen wurden jedoch vor allem bezüglich der Präsentation der Wahlkampf-Themen laut. "Weniger Ehrlichkeit wäre besser gewesen" war hier ein oft zu lesender Tenor. Kristina Köhler nannte diese Kritik "nachvollziehbar", stellte jedoch klar, dass sie es nach wie vor für richtig halte, den Bürgern bereits vor der Wahl auch unangenehme Wahrheiten zu sagen. Dennoch sparte sie nicht mit Eigenkritik. "Richtig ist, dass wir uns vielleicht zu sehr darauf konzentriert haben, die Mittel aufzuzeigen - statt zugleich das Ziel vorzugeben", so Köhler. "Die Menschen sind nämlich durchaus bereit, Einschnitte hinzunehmen. Aber, sie wollen dann zu recht auch wissen: Wofür eigentlich?" Als Beispiel nannte sie die Diskussion über die Mehrwertsteuererhöhung. "Hier haben wir zuviel über die Erhöhung diskutiert, anstatt über das eigentliche Ziel: Die Schaffung von Arbeitsplätzen."

Auch ihr selbst sei es nicht immer gelungen, das große Ziel der Reformen und Einschnitte hinreichend darzustellen. So etwa beim diesjährigen Wahlkampf-Forum des Wiesbadener Kuriers. In Anspielung auf den Noch-Bundeskanzler Schröder beschrieb sie Ihren Auftritt dort deshalb als nur "suboptimal". "Manchmal ist eben doch nicht der Weg das Ziel, sondern auch das Ziel ein Wert an sich", so Köhler.

Die Wahlumfrage endet am 30. November 2005. Zu finden ist sie unter www.kristina-koehler.de.

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