Dr. Kristina Schröder

Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Wiesbaden
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Schröder fordert Respekt vor familiärer Verantwortung bei Bundesdelegiertenversammlung der Frauen Union

· Unterwegs · Gleiche Chancen für Frauen und Männer, Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Am Wochenende fand in Wiesbaden die Bundesdelegiertenversammlung der Frauen Union (FU) der CDU Deutschlands statt. Bundesfrauenministerin Kristina Schröder warb in ihrer Rede für mehr Gleichberechtigung von Frau und Mann, einen Wandel in der deutschen Unternehmenskultur sowie ihr Modell der Flexiquote zur Förderung von Frauen in Führungspositionen.

"Die Gleichberechtigung von Frau und Mann zu fördern, nicht als Gleichsetzung, nicht als Ergebnisgleichheit, sondern als Chancengleichheit in unserer Gesellschaft, das ist unser Ziel", sagte Schröder. Wer sich Zeit für familiäre Verantwortung nimmt, sollte dafür nicht mit eingeschränkten Chancen im Beruf bezahlen müssen. Schröder forderte daher eine Unternehmenskultur des Respekts vor familiärer Verantwortung.

Zuvor hatten bereits die Vorsitzende der Frauen Union und Staatsministerin im Kanzleramt, Prof. Dr. Maria Böhmer, sowie Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vor der Bundesdelegiertenversammlung gesprochen und für faire Rahmenbedingungen für Frauen geworben. Maria Böhmer, die die FU bereits seit 10 Jahren führt, wurde von den Delegierten mit 86 Prozent der Stimmen als Vorsitzender wiedergewählt. Außerdem wurde der Leitantrag "Frauen schaffen Perspektiven. Faire Rahmenbedingungen - Gleiche Chancen - Gleicher Lohn" verabschiedet. Die FU ist mit 125.000 Mitgliedern die stärkste Vereinigung der CDU.

Kommentare

  • Günter Mühlbauer


    ´Gleichberechtigung´
    1957 wurde die Gleichberechtigung in unserer Republik eingefüht. Was hat sich nach 55 Jahren geändert? Frauen sagen ´zu wenig´ und beschweren sich über 20% weniger Lohn für die gleiche Arbeit, und über zu weinige Frauen in der Politik und in der Wirtschaft.
    Ich bin auch für Gleichberechtigung: Geben wir den Frauen ihre 20%, wählen wir Sie In die Politik ( denn selber können sie es warscheindlich nicht) und geben ihnen Platz in der Wirtschaft. und uns Männern: einen Internationalen Männertag, Ein Männerparlament, Männerhäuser, ein MInisterium für Männer und einen Männerbeauftragten. Ebenso Familienrichter , die zugunsten der Männer urteilen, Jugendämter die zum Wohle der Väter und Kinder handel, ausserdem Männerversteherinnen, Männerärzte, einen Männerbund, Männergesundheitscenter, Männernetzwerke, Naturheilpraxen für Männer, Männerparkplätze, einen bayerischen Männerförderpreis, eine Telefonnummer für misshandelte Knaben und Männer, ein Gefängnis für ´Vater & Kind´ eine Qutenregelung für Männer, ein Paradies für Männer, usw. einfach nur Gleichberechtigung.
    Ps.: Emanzipation, hat auch was mit Gleichberechtigung zu tun!

    am 24.10.2011 geschrieben

  • Dementius

    Sehr schön, sehr schön! Ich kann mich Herrn Mühlbauer hier nur anschließen (sehr gut geschrieben!)....obwohl ich finde, das ein Mann dann auch noch eine Gebärmutter erhalten sollte....beim "Männ ergynakologen" ;o) vielleicht? Gleichberechtigung(spolitik) gerne, aber das was hier als Gleichberechtigungspolitik deklariert wird, ist m.E. zugleich pure Männerdiskriminierung und m.E. wird hier ausschließlich reine Frauenpolitik hinter dem Deckmantel der Gleichberechtigungspolitik betrieben. (siehe z.B. im Familienrecht)

    am 25.10.2011 geschrieben

  • Patrick Rosenfeldt

    Ich finde ihren Einsatz für Chancengleichheit gut und schön, aber die Chancengleicheit gilt aber auch in den Bereichen Sorgerecht, Umgangs, Unterhalt usw. Da ist auch Handlungsbedarf aber auf seiten von Männern (Vätern). Männer werden auch benachteiligt wenn es um die Themen wie Familie geht.Wenn sie sich schon für Gleichberechtigung einsetzen dann bitte nicht nur für Frauen sondern auch für Männer. Das alles bringt doch nichts, wenn eine Verschiebung stattfindet und Männer dadurch benachteiligt werden. In Deutschland muss Gleichberechtigung in allen Bereichen bestehen, alles andere ist Untragbar.

    am 25.10.2011 geschrieben

  • Heinz Hövelmann

    Unter Gleichberechtigung verstehe ich aber auch, dass einem Vater eines unehelichen Kindes automatisch, das gleiche Sorgerecht zusteht wie einem verheiratetem Mann.
    Das eine boykottierende Mutter die das Kind psychisch misshandelt nicht automatisch das alleinig Sorgerecht zugesprochen wird nur weil das Kind bei ihr lebt. Dabei wird gegen das Grundgesetz verstoßen, dass dem Kind eine gewaltfreie Erziehung zusichert und gegen das Recht auf beide Elternteile. Jedes dritte Trennungskind ist bei uns davon betroffen. Und diese Straftaten begehen fast NUR Frauen. Denn die Kinder leben meistens bei ihnen. Wo ist da die gelobte Gleichstellung? Ein Kind hat ein Recht auf beide Eltern! Einem Elternteil, der das mit seinem Kind macht, sollte auch kein Kindesunterhalt durch den anderen Elternteil mehr zustehen. Es gehört verboten, dass eine Straftat auch noch mit Unterhaltszahlung entlohnt wird.
    Heinz Hövelmann seit vier Jahren ohne Umgang mit meinem Sohn Philipp durch Mithilfe der Gerichte und Behörden.

    am 25.10.2011 geschrieben

  • Heinz Hövelmann


    am 28.10.2011 geschrieben

  • Thomas Porombka

    Gleichberechtigung - wie der Name schon sagt, hat das etwas mit GLEICHheit zu tun.
    So lange in Deutschlang Gleichstellungsbeauftragte entlassen werden, weil sie auch gegen die Diskriminierung von Män nern vorgehen, ist dieses ziel nicht erreicht.
    Nach einem erfreulichen Start mit vielen guten Ideen im Sinne einer tatsächlichen Gleichberechtigung ist offensichtlich auch Frau Dr. Schröder vom System "eingefangen" worden. Wie sonst könnte man sich ihre Forderung nach einer Frauenquote erklären? Qualifikation wird dem Geschlecht untergeordnet - ein Vorgang übrigens, durch den sich alle qualifizierten Frauen beleidigt fühlen.
    Allerdings hat noch niemand die Forderung nach einer Frauenquote bei der Müllabfuhr oder beim winterlichen Schneeschippen vernommen. Was ist mit der Männerquote im Deutschen Juristinnenbund?
    Wieder einmal wurden wichtige Chancen für eine echte Gleichberechtigung vertan. Schade darum!

    am 29.10.2011 geschrieben

  • Hella Kroll

    Ich bin der Meinung, dass der überwiegende Teil der selbstbewussten Frauen nicht an Quoten interessiert ist. Diese Frauen haben sich bislang selbst durchgesetzt.Wo dennoch Ungerechtigkeit herrscht so llten Schiedsstellen angerufen werden können, die dann für einen Konsens sorgen. Das übergestülpte Quotieren hilft letztlich auch den Frauen nicht. Wenn Frauen weiter kommen wollen, dann sollten sie zunächst an ihrer Durchsetzungsfähigkeit arbeiten und sich nicht auf rechtliche Ansprüche reduzieren lassen. Wer jahrelang am Arbeitsprozess nicht mehr teilnahm, muss auch selbst die eigene Weiterbildung im Auge behalten. Dafür sollten auch Frauen nicht ihre Kinder oder Männer verantwortlich machen. Dann in den Arbeitsprozess in Führungsetagen einzugreifen, bedeutet enorme Flexibilität, Selbstvertrauen und vor allem die Zeit der Abwesenheit auch damit zu verbringen, am Puls der Branche weiterhin dran zu bleiben.

    am 29.10.2011 geschrieben

  • Michael Baleanu


    am 02.11.2011 geschrieben

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