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Scharfe Kritik am Islamischen Kulturverein Kostheim

· Wahlkreis Wiesbaden · Integration von Migranten

Mit scharfen Worten verurteilte die innenpolitische Islamismus-Berichterstatterin der CDU/CSU im Deutschen Bundestag, Kristina Köhler (Wiesbaden), den wiederholten Auftritt des umstrittenen Berliner Predigers Abdul-Adhim Kamouss (alias ’Abdul-’Adhim Abu ’Abdir-Rahman) beim Islamischen Kulturverein Kostheim. Um Ausgleich bemüht zeigte sich Stefan Spallek, der integrationspolitische Sprecher der CDU in der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung.

Köhler: "Das ist keine Bagatelle. Die salafitischen Prediger, zu denen Experten auch Abdul-Adhim zählen, gehören zum Gefährlichsten, was der Islamismus in Deutschland zu bieten hat." Scharf kritisierte Köhler deshalb die Ankündigung des Kostheimer Vereinsvorsitzenden, Said Nasris, Abdul-Adhim Kamouss erneut einladen zu wollen." Das wäre nicht akzeptabel. Damit legt Said Nasri die Axt an die Pfeiler der Integrationsvereinbarung."

Köhler verwies auf die Webseite Abdul-Adhims, die die Islam-Expertin Claudia Dantschke bereits gegenüber dem Wiesbadener Kurier angeführt hatte. "Dort finden Sie unter anderem die deutschen Übersetzungen extremistischer saudischer Texte", so Köhler. "In einem wird etwa erläutert, dass die Strafe für Ehebruch die Steinigung bis zum Tode ist, dass eine Ehefrau das Haus nicht ohne das Einverständnis ihres Mannes verlassen darf, aber auch, dass jemand, der den Islam verlässt, getötet werden müsse." Köhler: "Das ist Scharia à la Saudi-Arabien pur. Das hat in Kostheim nichts zu suchen."

Um Ausgleich bemüht zeigte sich Stefan Spallek: "Der Islamische Kulturverein darf das Vertrauen, das wir nach wie vor in ihn haben, nicht aufs Spiel setzen. Wir leisten gemeinsam in Wiesbaden eine erfolgreiche und beispielhafte Integrationsarbeit. Diese darf durch solche Einladungen nicht gefährdet werden."

Kommentare

  • Gabi Heintz


    am 23.05.2008 geschrieben

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