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Runder Tisch Pflege
Die Zukunft der Pflegeversicherung stand im Mittelpunkt der Diskussion beim Runden Tisch Pflege der Liga Freie Wohlfahrtspflege in Wiesbaden am 28. Mai 2003, an dem Kristina Köhler als Gast teilnahm.
Diskussionsteilnehmer beklagten vor allem, dass für die gleichen Pflegestandards immer weniger Geld zur Verfügung stehe. Die Bundestagsabgeordnete erläuterte die Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Pflegeversicherung und machte den Teilnehmern keine Illusionen, was die künftige finanzielle Ausstattung der Pflegeversicherung betrifft. "Wenn ich Ihnen sage, die CDU oder ich persönlich würden dafür sorgen, dass wieder mehr Geld in die Pflegekassen kommt - etwa über eine Erhöhung der Beiträge -, würden Sie mir das nicht glauben. Und da haben Sie völlig recht."
Die CDU/CSU-Fraktion habe die sogenannte Herzog-Kommission unter Vorsitz des ehemaligen Bundespräsidenten Herzog damit beauftragt, "demographiefeste" Vorschläge für die künftige Finanzierung der Renten- und Pflegeversicherung zu entwickeln, so die Bundestagsabgeordnete. "Angesichts der demographischen Entwicklung müssen wir auf jeden Fall damit rechnen, dass wir in Zukunft zusätzlich auch privat vorsorgen müssen, um im Pflegefall abgesichert zu sein."
In diesem Zusammenhang erkundigte sich ein Vertreter der evangelischen Kirche, wieviel Geld eigentlich die Kirchen aus eigenen Mitteln zur Pflege in Deutschland beisteuerten. Köhler erklärte sich bereit, diese Frage an die Bundesregierung weiterzugeben und versprach außerdem, ihrer Fraktion die Vorschläge der Liga Freie Wohlfahrtspflege zum Bürokratieabbau vorzulegen.







