Dr. Kristina Schröder

Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Wiesbaden
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Aktuelles
Richtigstellung zum FAZ-Interview vom 11. Mai 2007

· Wahlkreis Wiesbaden

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 11. Mai 2007, Nr. 109, S. 44 wird die Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler (CDU) in der Bildunterschrift mit den Worten zitiert "Die auf der Islamkonferenz abgegebene Erklärung, dass der Islamismus eine Gefahr sei, wurde vom muslimischen Dachverband nach der Konferenz wieder zurückgezogen“.

Frau Köhler hat sich nicht in dieser Weise geäußert. Ihre Äußerung lautete:
"Der ‚Koordinierungsrat der Muslime’ hatte zunächst den Erklärungen der Arbeitsgruppen zugestimmt. Inzwischen hat er allerdings seine Zustimmung zu einigen Punkten wieder zurückgenommen“. (Vgl. Interview, S. 44, 3. Spalte)

Frau Köhler nannte somit keinen Zeitpunkt und sagte also insbesondere nicht, dass die Rücknahme der Zustimmung nach der Vollversammlung der Islam-Konferenz am 2. Mai 2007 erfolgt sei. Richtig ist vielmehr, dass der Koordinierungsrat der Muslime (KRM) seine Zustimmung noch vor dem 2. Mai 2007, also vor der Vollversammlung der Islam-Konferenz, zurückgezogen hatte.“

Kommentare

  • Belma Telsiz

    Frau Köhler sollte sich mal Gedanken über ihr Islamwissen machen. Hetzerische Diskussionen mit Muslimen über den Islam machen aus dieser Frau noch lange keine Expertin.

    am 15.05.2007 geschrieben

  • Marie

    Viele der sogeannten Integrationsbemühungen und - vorschläge der Politik muss man als Feigenblättchen verstehen. Mit Andersdenkenden kommt man ja schon im eigenen Land nicht zurecht : man betrachte nur die mehr als peinlichen antidemokratischen Vorgänge um den G8-Gipfel. Es ist fast schmerzhaft, wenn Frau Merkel von der "Weltoffenheit der Deutschen "schwadroniert und man sieht den hohen Sperrzaun mit Stacheldrahtverhau , der die "großen Heiligen" der globalen Wirtschaft vor dem "Pöbel" schützen soll und für ihr Wohlergehen während ihres Aufenthaltes in der luxuriösen enclave in Heiligendamm sorgen wird, während ein Mr.Sarkozy sicher schon den Auftrag gegeben hat in den Vorstädten von Paris, deren Bewohner zu hohem Anteil Einwanderer sind, dieses "Gesindel" mit dem "Hochdruckreiniger" wirksamer als bisher wegzuspülen. (Nebenbei :glaubt er sich damit selbst zu integrieren? er ist doch auch Ausländer )
    Ich bin und war immer der Meinung, dass die Menschenrechte , der Respekt vor jedem , die Achtung seiner Würde oberstes Prinzip unsrer Rechtsordnung ist. Nur wählen wir immer wieder Vertreter, die als oberstes Prinzip ihre Karriere, ihren eigenen Profit sehen . Leider !
    Marie

    am 17.05.2007 geschrieben

  • Dr. Nathan Warszawski

    Falsch:
    "Die auf der Islamkonferenz abgegebene Erklärung, dass der Islamismus eine Gefahr sei, wurde vom muslimischen Dachverband nach der Konferenz wieder zurückgezogen“.
    Richtig:
    "Der ‚Koo rdinierungsrat der Muslime’ hatte zunächst den Erklärungen der Arbeitsgruppen zugestimmt. Inzwischen hat er allerdings seine Zustimmung zu einigen Punkten wieder zurückgenommen“.
    Der Unterschied ist Welt bewegend!

    am 17.05.2007 geschrieben

  • Marie


    am 20.05.2007 geschrieben

  • Hischem ben Brahiam

    Die vom Innenminister angeregte Islamkonferenz ist nach meiner Meinung gescheitert. Den reaktionären Verbänden fällt es jetzt nur noch um so leichter, angeblich im Namen aller hier lebenden Muslime zu sprechen. Sie sind integrationsfeindlich und stellen den Islam über das Grundgesetz, die Sonntagsreden für die deutsche Presse dienen doch nur der Veschleierung (im doppelten Sinne!).
    Noch ein Wort zum Beitrag von Marie: Solche Kästchen zum Ausfüllen von Fragen sind inzw. üblich auf Websites, um automatische Mails, wie Spam (Massenwerbe-Mails) zu verhindern. Üblicherweise benutzt man vier bis fünf undeutlich abgebildete Zahlen, die man dann ins Kästchen schreibt, um zu beweisen, dass ein Mensch diesen Beitrag schreibt, und kein Computerprogramm. Ich geb Ihnen allerdings Recht, anstatt dieser dummen Frage (es weiß doch jeder, dass Bonn Hauptstadt ist), wäre man vielleicht besser bei Zahlen oder Buchstaben geblieben, um zu verhindern, dass der Schreiber sich für dämlich gehalten fühlt.

    am 29.05.2008 geschrieben

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