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Rente mit 67
Gemeinsam mit der Christlich demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) unter dem Vorsitz von Hans-Achim Michna lud Kristina Köhler am 25. Januar zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zu dem Thema Rente mit 67 ein.
Kristina Köhler stellte die Pläne zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit vor und begründete die Notwendigkeit. "Das heutige Renteneintrittsalter von 65 stammt aus dem Jahr 1913", sagte Kristina Köhler. Seit dem sei die Lebenserwartung drastisch gestiegen und die Menschen seien viel länger gesund und leistungsfähig. "Meine Eltern sind mit 65 so fit wie meine Großeltern mit 55", sagte Köhler.
Hinzu komme, daß die Möglichkeiten, die Rentenkasse zu entlasten, begrenzt seien. Wir können 1. die Renten senken, so Köhler. Rentner hätten aber schon in den letzten Jahren Nullrunde und faktische Minusrunden hinnehmen müssen, eine weitere Absenkung sei nicht vertretbar. Wir können 2. die Rentenbeiträge und damit die Lohnzusatzkosten erhöhen. Damit erhöhen wir aber auch die Arbeitslosgkeit. Wir können 3. den Steuerzuschuß erhöhen. Der mache aber mit 80 Milliarden bereits ein Drittel des Haushalts aus. Und wir können 4. schließlich das Renteneintrittsalter heraufsetzen. Dies erscheint mir als der am wenigsten schmerzliche und als der effektivste Weg, so Köhler.







