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Neuer Wettbewerb für Demokratie und Toleranz
Das "Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt" in Berlin zeichnet auch 2006 Gruppen und Initiativen aus, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit oder Gewalt und für Toleranz und Integration einsetzen. Insgesamt stehen 100.000 Euro an Preisgeld bereit. Die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler, die Beiratsmitglied im Bündnis für Demokratie und Toleranz ist, ruft daher Wiesbadener Gruppen und Organisationen auf sich zu bewerben. Es lohnt sich gerade für kleinere Initiativen, die oft mit knappsten Mitteln arbeiten, sich zu bewerben, so Köhler. So zeichnete das Bündnis im vergangenen Jahr die Wiesbadener Initiative "Anti Ehrenmord" mit 1.000 Euro aus.
Gesucht werden Projekte für Integration und gegen Gewalt
Gute Chancen auf eine Auszeichnung haben Gruppen, die richtungsweisende alltägliche Beispiele gelungener Integration sowie Lösungen bei Integrationsproblemen anbieten, Maßnahmen gegen Diskriminierung sowie für Gewaltprävention ergreifen oder sich gegen menschenverachtende und verfassungsfeindliche Ideologien engagieren.
Die Aktivitäten sollten schwerpunktmäßig von Ehrenamtlichen getragen werden. Sie können aus allen gesellschaftlichen Bereichen stammen, insbesondere aus Initiativen und Vereinen, Schulen, Wirtschaft, Kirchen und Kultur. Bei der Aktionsform gibt es keine Beschränkung. Geplante Vorhaben können nicht eingereicht werden. Einsendeschluss: 10. Oktober 2006. Weitere Informationen unter: www.buendnis-toleranz.de
Das Bündnis für Demokratie
Das "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt" wurde im Jahr 2000 gegründet. Es ist ein bundesweites Netzwerk von über 1.300 Personen und Institutionen, die sich gegen fremdenfeindliche, rassistische und antisemitische Bestrebungen wenden.
Durch den Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" sammelt das Bündnis gelungene Projekte und unterstützt herausragende Projekte durch ein Preisgeld.







