Dr. Kristina Schröder

Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Wiesbaden
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Nachbarschaftshaus Biebrich als Mehrgenerationenhaus ausgewählt

· Wahlkreis Wiesbaden

Das Nachbarschaftshaus Biebrich hat mit seinem generationenübergreifenden Angebot und seinem bedarfsgerechten Konzept überzeugt. Es wird als erstes offizielles Mehrgenerationenhaus Wiesbadens in den nächsten fünf Jahren mit 200.000 Euro Bundesmitteln gefördert, gab die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler (CDU) bekannt. Im Rahmen des bundesweiten „Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser“ hat das Bundesfamilienministerium unter Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) die seit über 40 Jahren erfolgreich arbeitende Einrichtung ausgewählt.

Mehrgenerationenhäuser sollen Treffpunkte sein, in dem sich unterschiedliche Generationen und Bevölkerungsgruppen gegenseitig unterstützen. Sie sind damit auch eine Antwort auf den demographischen Wandel und die zunmehmende Mobilität, die dazu führt, daß immer öfter die verschiedenenen Genartionen einer Familie nicht mehr an einem Ort wohnen. Das Aktionsprogramm fördert in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt je einen offenen Treffpunkt, der sieben Mindestkriterien erfüllen muss. Dazu zählen generationenübergreifende Angebote für alle Altersstufen, Kinderbetreuung, gleichberechtigte Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen, Einbeziehung der lokalen Wirtschaft und eine offene Cafeteria. EDV-Kurse und Angebote für Migranten waren erwünscht.

Da in der ersten Bewerbungsphase kein Angebot Wiesbadens vorlag, hatte Köhler im März alle in Frage kommenden Einrichtungen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, und für eine Bewerbung für das Aktionsprogramm geworben.

Das Nachbarschaftshaus Biebrich erfüllte ohnehin schon einige der Kriterien. Für die Bewerbung hat es sein Angebotskonzept allerdings noch einmal stark erweitert: Zukünftig sollen z. B. Computerkurse, mehr offene Treffs für verschiedene Alters- und Zielgruppen, Fortbildungen und eine Adresskartei für Babysitter, Hausaufgabenhilfe, eine Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen und eine Infostelle für neue Nachbarn angeboten werden. Das hatte die Leiterin des Hauses, Karin Müller, Kristina Köhler bei einem Besuch im Mai berichtet. Damals war sich Manfred Kahl, Vorstand des Nachbarschaftshauses, der Verantwortung bewusst, die das Haus mit einer Bewerbung eingehe, denn das Konzept dürfe nicht nach der Förderzeit abrupt enden. Eine Fortführung und Finanzierung danach müsse realistisch sein.

Kristina Köhler beglückwünscht das Nachbarschaftshaus und wünscht sich Nachahmerprojekte in anderen Stadtteilen.

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