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Museum entfaltet die Sinne
Stahlscheiben, die durch Musik Bilder erzeugen, ein Wunschstein und ein Fels, mit dem jeder seine beste Stimmlage findet. - Der Hessische Staatsminister für Wissenschaft und Kultur, Udo Corts, und die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler (CDU) ließen sich auf die Experimente von Schloss Freudenberg ein und staunten über die ungewöhnlichen physikalischen Effekte der aufgebauten Objekte und Sinnestests. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich erfahren kann, ob ich einstrategischer Planer oder Visionär bin, wenn ich durch ein Prisma schaue", gab Kristina Köhler zu.
"Schloss Freudenberg, das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne, bietet jedem Besucher einen "Feldweg" zur Entdeckung, Erkundung, zum spielerischen Umgang mit all den Erscheinungen, die Himmel und Erde zusammenhalten. Nur, gehen muss man selbst." Damit begrüßte Matthias Schenk, Leiter eines der ungewöhnlichsten Museen in Hessen seine Gäste. Schenk betonte, dass er nur für die Sanierung des Baudenkmals, nicht aber für den Betrieb des Erfahrungsfeldes öffentliche Gelder in Anspruch nimmt. Durch Eigeninitiative und Kooperationen werden Projekte möglich, die jährlich rund 120.000 Besucher anlocken. Staatsminister Corts war beeindruckt von der Kreativität, mit der Schenk und seine Frau das Schloss und den Park wieder aufgebaut haben sowie von ihrem sozialen Engagement. Das "Museum" bietet unter anderem mit dem Projekt "Ich will?" vielen Arbeitssuchenden eine neue Berufsperspektive. Corts lobte ausdrücklich die unkonventionellen Wege, die die Schlossleitung geht, um beim Museumsbetrieb unabhängig von Steuergeldern zu sein. "Ein Besuch lohnt sich für die ganze Familie", so Corts. Kristina Köhler fasste ihre Eindrücke zusammen: "Meine Sinne sind nach dem Besuch sehr sensibel und wach. Durch die vielen täglichen Eindrücke haben wir uns angewöhnt, vieles auszublenden. Hier lernen wir wieder, uns auf Wesentliches zu konzentrieren."







