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Merkel in Wiesbaden
Zwischen dem Besuch des US-Präsidenten Busch und dem G8-Gipfel in Moskau stattete Bundeskanzlerin Merkel am 20. Juli 2006 Hessen und Wiesbaden ihren Antrittsbesuch ab. Viele Wiesbadener Bürger warteten trotz großer Hitze lange vor dem Rathaus auf die Kanzlerin, um sie herzlich zu begrüßen.
Im Festsaal des Rathauses stellte OB Hildebrand Diehl „seine“ Stadt als eine geschichtlich gesehen glückliche Stadt vor, die vom 2. Weltkrieg weitgehend unzerstört blieb, und sich jetzt um den Eintrag als Weltkulturerbe der Unesco bewirbt. Ganz so unbekannt sei ihr die Stadt nicht, antwortete die Kanzlerin in ihrer kurzen Rede, nachdem sie sich ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hatte, denn sie sei schon mehrfach privat auf Einladung ihrer früheren Kabinettskollegin Hannelore Rönsch in der Landeshauptstadt gewesen. Nach Meinung des Wiesbadener Kuriers vom 21.07.2006 ging manchem der anwesenden Gäste im Rathaus folgender Satz runter wie Öl: "Ich meine, Kommunalpolitik ist die schwierigste Politik überhaupt. Denn Sie, die Kommunalpolitiker, können ja nicht wegrennen aus Ihrer Stadt, nachdem sie eine Entscheidung getroffen haben", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Festsaal.

Die Bundeskanzlerin sicherte Hessen die Unterstützung der Bundesregierung beim geplanten Ausbau des Frankfurter Flughafens zu, denn sie möchte, dass Frankfurt eines der ganz wichtigen Drehkreuze in Europa bleibt. Dies sei eine Frage von nationaler und internationaler Bedeutung und sichere die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand der ganzen Region.







