Dr. Kristina Schröder

Für Wiesbaden in Berlin

Aktuelles
Mahnwache der IGFM zur dramatischen Lage der Menschenrechte in Nordkorea

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Am 25. September fand vor der nordkoreanischen Botschaft in Berlin eine Mahnwache der IGFM statt, um die brutale Willkür und Gewaltherrschaft des Regimes anzuprangern. Viele Menschen in Nordkorea leiden unter dem beispiellosen Staatsterror Kim Jong Uns und sind auf unsere Solidarität angewiesen.

Grußwort

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

für uns alle sind Rechte wie beispielsweise das Recht auf freie Meinungsäußerung oder das Recht auf ein Leben in Freiheit selbstverständlich. Wir leben in einem Land, in dem die Würde des Menschen unantastbar ist.

Für Choi Gwang-hoon aus Nordkorea, für den ich Anfang des Jahres eine politische Patenschaft übernommen habe, ist dies nicht der Fall. Seitdem er versuchte, dem Staatsterror in Nordkorea zu entfliehen, wird er als Zwangsarbeiter in Haft gehalten und ist der ständigen Angst vor Krankheit, Folter und Tod ausgesetzt. Auch Shin Dong-hyuk kennt diese Angst. Er wurde in einem Straflager des Gewaltregimes geboren und ist dort aufgewachsen. Er hat es als bisher einziger Gefangener geschafft, im Alter von 23 Jahren zu fliehen. Diese Schicksale sind nur zwei von vielen in Nordkorea. Denn wie die Untersuchungskommission der Vereinten Nationen zu den Menschenrechten berichtet, sind Willkürherrschaft, Folter und Mord in diesem Teil der Welt in besonderem Ausmaß an der Tagesordnung. Die Schwere des Staatsterrors des nordkoreanischen Regimes ist in der heutigen Welt beispiellos.

Wo Menschenrechte so mit Füßen getreten werden, dürfen wir nicht wegschauen, sondern müssen uns für Ihren Erhalt einsetzen. Die Opfer sind auf unsere Solidarität angewiesen! Leider kann ich heute nicht bei Ihnen sein, aber ich danke jedem, der heute zur Mahnwache vor der nordkoreanischen Botschaft gekommen ist.

Ihre
Dr. Kristina Schröder, MdB

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