Dr. Kristina Schröder

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Kristina Schröder trifft Jugendbotschafter des Austauschprogramms des Bundestags

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"In den USA muss man geduldiger sein, als in Deutschland. Die Amerikaner nehmen nicht alles so ernst wie die Deutschen. Sie sind sehr freundschaftlich, aber sie sind deshalb nicht immer Deine Freunde." Diesen Tipp gab Robert Clever, US-Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP), Sebastian Stengel mit auf den Weg. Stengel wird mit Hilfe des PPP als nächster "Wiesbadener Jugendbotschafter" für ein Jahr in die USA gehen. Kristina Schröder, die Patin beider jungen Männer ist, hatte sie zum Gespräch ins Café des Wiesbadener Opelbads eingeladen.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm des Bundestages und des US-Kongresses dient der deutsch-amerikanischen Freundschaft. Daher erhalten jeweils rund 350 Schüler und junge Berufstätige aus Deutschland und den USA ein Stipendium, um ein Jahr lang im Partnerland leben zu können. Kristina Schröder ist in diesem Jahr gleich mehrfach Patin von Programmteilnehmern: von Sebastian Stengel, einem Wiesbadener Auszubildenden, der im August in die USA geht, dort ein College besuchen und arbeiten wird, sowie von Robert Clever aus Denver/ Colorado. Clever studiert und arbeitet seit August 2011 in Deutschland. Außerdem betreut sie den Wiesbadener Schüler Moritz Krug, der noch bis Ende Juni in Ohio lebt und zur Schule geht.

"Mich hat ihr Lebensweg beeindruckt, der nicht geradlinig, aber immer sehr zielstrebig war", sagte Schröder zu Stengel. Er habe sich nicht durch Widrigkeiten von seinem Ziel abbringen lassen, sein großes Hobby, das Skateboardfahren, mit seinem Wunsch, Verkäufer zu werden, zu verbinden. Dass sich Stengel später einmal selbständig machen wolle, bestärke diesen Eindruck noch. Wegen seiner starken Persönlichkeit sei er daher ein guter Jugendbotschafter Wiesbadens, so Schröder.

"Ich bin sehr flexibel und offen für Neues. Aber natürlich bin ich schon unheimlich gespannt, wohin ich kommen werde und wie es in den USA sein wird", sagte Stengel. Er habe noch nicht so viel reisen können, daher sei das PPP für ihn ein ganz tolle Chance, die er nutzen wolle. Zunächst müsse er aber noch seine Prüfung zum Verkäufer absolvieren, die in den nächsten Tagen anstehe, so Stengel.

Robert Clevers Aufenthalt in Deutschland neigt sich dagegen dem Ende zu: Er wird im Juni wieder in die USA zurückkehren. Clever studierte bis Februar 2012 an der Rhein-Main-Hochschule Wiesbaden "International Business" und arbeitet seitdem bei Maserati in Wiesbaden. Seine ausgezeichneten Deutschkenntnisse rühren daher, dass Clevers Urgroßvater aus Deutschland stammte. Außerdem habe er in der Schule Deutsch gelernt und schon ein Auslandssemester in Deutschland während seines Studiums absolviert, sagte Clever. Clever und Stengel dankten Schröder für die Chancen, die das PPP den Teilnehmern bietet.

Wiesbadener Schüler und Auszubildende, die ab Sommer 2013 am PPP teilnehmen möchten, können sich ab sofort bis zum 14. September 2012 bewerben.

Weitere Informationen

  • Bericht im Wiesbadener Tagblatt
  • Übersicht aller bisherigen Patenschaften von Kristina Schröder

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