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Kristina Köhler im Statistischen Bundesamt
· Wahlkreis Wiesbaden · Sichere Zukunft von Bundesbehörden
Dem Statistischen Bundesamt fühlt Kristina Köhler sich in dreifacher Hinsicht besonders verbunden: Als Wiesbadener Wahlkreisabgeordnete ist sie für diese Bundesbehörde zuständig und hat sich z. B. auch schon erfolgreich für die Sanierung des Amtes eingesetzt. Als Berichterstatterin für Statistik im Innenausschuß des Deutschen Bundestages arbeitet sie zur Zeit an der geplanten neuen Volkszählung in Deutschland, die 2011 als registergestützter Zensus stattfinden wird. Und als Diplom-Soziologin weiß sie um die Relevanz und Brisanz von statistischen Daten. Daher besucht Köhler das Statistische Bundesamt regelmäßig, so auch am vergangenen Dienstag.

Köhler sprach dort mit dem neuen Präsidenten des Statistischen Bundesamtes, Walter Radermacher. Nach Fragen, wie die Sanierung voranschreitet und wo es hakt, ging es vor allem um die Themen Zensus und Mikrozensus. Beim Thema Mikrozensus hatte Köhler eine Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, die gerade vor einigen Tagen auch den Bundesrat passiert hat. Danach sollen in Zukunft im Rahmen des Mikrozensus die befragten Frauen auch danach gefragt werden, wieviele Kinder sie haben. Daß diese Frage in der Vergangenheit nicht gestellt wurde, wird von vielen Bevölkerungswissenschaftlern als Grund dafür gesehen, daß unsere Daten über Kinderlosigkeit in Deutschland, vor allem auch über die angeblich so hohe Kinderlosigkeit von Akademikerinnen, auf sehr wackligen Füßen stehen. Ab Januar 2008 wird dieses neue Markmal erhoben. Wie Kristina Köhler sind auch die Experten des Statistischen Bundesamtes sehr gespannt auf die Ergebnisse.







