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Kristina Köhler besucht FUBIS beim LKA Wiesbaden
Szenen wie die der Terroranschläge in der Londoner U-Bahn oder den Pendlerzügen in Madrid soll es in Hessen nie geben. Das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) beobachtet und ermittelt schon seit vielen Jahren gegen islamistische Extremisten. Diese bewegen sich häufig in kriminellem Umfeld oder werden straffällig z. B. durch Dokumentenfälschung, organisierte Kriminalität oder Menschenschleusung. Um die Erkenntnisse aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen zusammenzuführen, hat das HLKA Anfang 2006 FUBIS ins Leben gerufen, ein Netzwerk zur Früherkennung und Bekämpfung islamistischer Strukturen in Hessen. Dadurch werden Ermittlungserkenntnisse stärker verknüpft, Daten effektiver genutzt und Maßnahmen zur Strafverfolgung oder Gefahrenabwehr leichter und koordiniert eingeleitet.

FUBIS ist Teil eines Anti-Terror-Paketes der Hessischen Polizei, das sowohl die Arbeit der Polizisten im Dienst „vor Ort“ umfasst, die verstärkt auf islamistische Anzeichen achten, über spezielle Ansprechpartner für Islamismus in Polizeipräsidien oder Gefängnisanstalten bis hin zur Kooperation von FUBIS mit dem Terrorismus-Abwehrzentrum in Berlin.
Kristina Köhler wird die Arbeit von FUBIS weiterhin verfolgen und das Konzept FUBIS in die Arbeit des Innenausschusses des Deutschen Bundestages einbringen.







