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Köhler solidarisiert sich mit bedrohtem Publizisten Dr. Raddatz
Die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler (CDU) rief heute zur Solidarität mit dem Publizisten Dr. Hans-Peter Raddatz auf. Gegen den kritischen Islamwissenschaftler war von einem der größten muslimischen Internetportale in Deutschland, www.muslim-markt.de, laut REPORT MAINZ ein Mordaufruf veröffentlicht worden. Der in Gebetsform verklausulierte Aufruf sei ernst zu nehmen, betonten führende Islamwissenschaftler in einem gestrigen Bericht des ARD-Politmagazins REPORT MAINZ. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg will deshalb Ermittlungen aufnehmen.
Kristina Köhler äußerte Ihre Solidarität mit Dr. Raddatz. Sie selbst war von radikalen Islamisten bedroht worden, nachdem sie sich für ein Verbot des islamistischen Hetzblattes "Vakit" in Deutschland eingesetzt hatte. "Die Drohung gegen Dr. Raddatz ist ein weiterer Höhepunkt der islamistischen Propaganda in Deutschland. Diese Leute missachten das Gewaltmonopol des Rechtsstaates und sie pervertieren die Religionsfreiheit des Grundgesetzes", so Köhler. Sie verwies dabei auch auf den Mord an der jungen Deutschtürkin Hatin Sürucü, der gerade in Berlin verhandelt wird. Diese musste, laut Anklage, sterben, nur weil sich Ihre Brüder durch ihren westlichen Lebensstil an der Familienehre gekränkt fühlten.
Die Islamismus-Berichterstatterin der CDU/CSU im Innenausschuss des Deutschen Bundestages appellierte deshalb an alle Muslime in Deutschland, sich vom Muslim-Markt zu distanzieren. "Die Religionsfreiheit ist ein hohes Verfassungsgut", so Köhler, "aber auch sie muss wehrhaft sein. Diese Islamisten missbrauchen die Religionsfreiheit, um die Freiheit anderer zu beschränken. Sie erheben ihren eigenen Rachewillen über das Gewaltmonopol des Staates und über die Meinungsfreiheit Andersdenkender. Dies können und dürfen die Muslime in Deutschland nicht in ihrem Namen geschehen lassen."








Peter Reucht
Sehr geehrte Frau Köhler,
haben Sie denn mal die angebliche Bedrohung gelesen? Oder wollen Sie absichtlich eine Lüge puschen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, auch mal die Gegenseite anzuhören (Lesen). Es ist schon erstaunlich, warum ein Teil des Zitates einfach weggelassen wird, damit genau der Eindruck entsteht, den Sie haben. Als eine reprensentantin des Rechtsstaates sollten Sie nicht das Gesetz in Ihre Hand nehmen und Vorverurteilen obwohl Sie noch nicht einmal die Fakten kennen.
am 18.10.2005 geschrieben
Justus
Was für verwirrte Kinder diese Muslim-Forum-Brüder sind, zeigt sich, wenn man die Stellungnahme auf muslim-markt.de zu der Angelegenheit liest: Alle anderen sind Haßprediger, wir, die armen Islamis ten, werden von allen verfolgt etc. Und dann reden sie von ihrem "friedvollen Prinzip": Sie hätten doch nur zum Gebet aufgerufen. Allen, die jetzt wieder anfangen diese Typen zu verteidigen sei geraten, sich das "friedvolle Prinzip" mal genauer anzuschauen. Es heißt: Unterwirf dich (dann ist Frieden) oder es gibt eins auf\'s Auge.
am 18.10.2005 geschrieben
Heidelbaer
Ich habe mir den ganzen Zusammenhang angetan. Man muss allerdings den Hintergrund orientalischer Selbstverfluchungen kennen. Gerade die nicht zitierten Teile haben es in sich: denn so lange Raddatz le bt, ruht bei diesem Gebet der Vernichtungsfluch auf allen Muslimen.
Glaubt jemand wirklich ernsthaft, es würde sich nicht bald einer finden, der diesen Fluch von der Gemeinschaft abwendet, und der offenbarten Wahrheit Gottes zum Durchbruch verhilft?
Freilich könnte ich schon jetzt nach ausführlicher Muslimmarktlektüre die Unschuldsgesten im Falle eines solchen Todes von Raddatz vorabveröffentlichen, inklusive dem obligatorischen inshallah, mit dem die Tat für kundige legitimiert wird.
Ich möchte es aber eigentlich nicht aus Dr. Özoguz\' Hand lesen müssen, und befürworte eine Schließung des Portals und eine empfindliche Bestrafung des Betreibers.
Wir sind hier nicht in Medina Anno Siebenhundert-X, sondern in der Bundesrepublik Deutschland. Daran sollten gewisse Herren erinnert werden.
Heidelbaer
am 19.10.2005 geschrieben
Greg
Als erstes möchte ich den Schritt von Frau Köhler, sich mit Herrn Raddatz zu solidarisieren, begrüßen!
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Als zweites möchte dem Leserbriefschreiber Peter Re ucht antworten:
Peter Reucht schrieb:
"Es ist schon erstaunlich, warum ein Teil des Zitates einfach weggelassen wird, damit genau der Eindruck entsteht, den Sie haben."
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Wenn man den gesamten Text des Özoguzschen "Gebetes" liest, sieht die Sache noch viel schlimmer!
Das von der Sendung Report Mainz veröffentlichte Zitat lautet:
»Und wenn Herr Raddatz ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Raddatz immer noch darauf bestehen, auch.«
Spiegel online brachte nun heute die vollständige Version des "Gebetes" bzw. der "gegenseitigen Verfluchung" (wie es Özoguz nennt). (Ursprünglich wurde Herr Raddatz namentlich genannt, später wurde der Name durch XXX ersetzt; Spiegel online zitiert die spätere anonymisierte Version):
"Wenn der Islam so ist, wie Herr XXX es immer wieder vorstellt, dann möge der allmächtige Schöpfer alle Anhänger jener Religion vernichten! Und wenn Herr XXX ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Herrn XXX, immer noch darauf bestehen, auch."
Wenn man den gesamten Text dieses "Gebetes" liest, sieht die Sache für Herrn Özoguz noch schlechter aus, denn im ersten (im Report-Mainz-Bericht nicht zitierten) Teil des "Gebetes" wird explizit gemacht, was damit gemeint ist, dass der "allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen" möge: gemeint ist ausdrücklich die Vernichtung, also die Tötung, der Person. (Und zwar nicht nur der Person des Herrn Raddatz, sondern auch aller anderen Personen, die den Thesen des Herrn Raddatz zustimmen).
Fanatische und gewaltbereite Muslime (an denen auch in Deutschland wahrlich kein Mangel besteht) können es durchaus als eine religiöse Pflicht sehen, das zu vollstrecken, was sie für Gottes Willen halten (bzw. was ihnen von Schreibtischtätern als Gottes Wille oder Gottes Urteil suggeriert wird). Dazu gehört auch die Tötung von Menschen. Daher ist dieses "Gebet" durchaus als sehr ernst zu nehmende Morddrohung zu werten.
am 19.10.2005 geschrieben
Samuel Wilderspin
Das Salat (Gebet) von Özuguz ist eine Parallele zur Fatwa von Osama bin Laden von 1998. Dort wird zum Mord an Amerika und seinen Freunden aufgerufen; hier zum Mord an Raddatz und dessen Freunden.
S olche Eliminierungswünsche sind im Internet jedoch nicht selten. So wünscht der Starprediger Amr Kahled, dass Allah ihm alle, die seine Missionierung behinderten, aus dem Wege räumen möge. (Lifemakers Deutschland - Texte/Pflicht, das Gute zu gebieten).
Die Chiffre \\\\\\"XXX\\\\\\" steht übrigens für \\\\\\"Christen\\\\\\".
Man fragt sich in der Tat, weshalb Muslime, die sich als Angehörige einer demokratischen Zivilgesellschaft verstehen, nicht ihre Stimme gegen jemanden erheben, der Allah als Henker sehen will. Der Zentralrat der Muslime, der dafür doch stehen könnte, verliert sich aber in inhaltslosen Phrasen, Forum für eine Diskussion sein zu wollen, und sieht das Problem nur in dem \\\\\\"umstrittenen\\\\\\" und \\\\\\"unbeliebten Kritiker\\\\\\". Ist das FDP-like? Denn der Autor von \\\\\\"islam.de\\\\\\" ist Aiman Mazyek, FDP-Vorsitzender von Ahlsdorf (Kreis Aachen) und Vorstandskollege von Rupert Neudeck bei den \\\\\\"Grünhelmen\\\\\\".
Die Ignoranz gegenüber dem menschenfeindlichen Islamismus scheint mir gegenwärtig das größte Problem zu sein. So rief noch vor kurzem Renate Künast \\\\\\"Vorfahrt für den Islam!\\\\\\", Marie-Luise Beck wollte den Islam \\\\\\"einbürgern\\\\\\" und Claudia Roth \\\\\\"den kritischen Dialog\\\\\\". Solcherlei Geschwafel ignoriert - ich werfe den Blick nur nach Karlsruhe -, dass der oberste Richter der Republik, Udo di Fabio, den Islam \\\\\\"für stärker\\\\\\" hält als den Westen. Dies geht im Tagesgeschäft unter - der umgekehrte Fall (Rüttgers, Stoiber) jedoch nicht. Anscheinend deshalb gibt es auch die
die islamfreundlichen Urteile gegen Darkanzali, Tasci, Ludin, Mzoudi etc.
Erinnert sei an die Islamwoche Anfang des Monats, zu welcher Oberbürgermeister Fenrich (CDU übrigens) ein freundliches Grußwort schrieb, wiewohl während dieser Islamwoche der vom Verfassunsschutz beobachtete Islamist Ahmad von Denffer auftrat sowie Vertreter der deutschsprachigen Muslimkreises, der \\\\\\"Strategiepapiere\\\\\\" feilbietet, in denen die Vorgehensweise zur islamischen Umbiegung des deutschen Volks entwickelt wird. - Wie gesagt - ich spreche nur von Karlsruhe...
Tatsächlich braucht man auf die Ermordung des ersten \\\\\\"unbeliebten Kritikers\\\\\\" nur zu warten. Doch selbst danach wird nicht öffentlich werden, welch immenses islamisches Gewaltpotential hinter solchen Verdikten wie gegen Raddatz steckt. Denn das Thema ist ein Tabu. Auch weil die Politik sich daran nur die Finger verbrennen kann. Wer wagt es z.B., darauf zu verweisen, dass (in Berlin) 80% der Kriminaldelikte unter Jugendlichen von Moslems begangen werden? Büßen müssen es dann die Terrorisierten, die an Dreistigkeiten im Alltag bereits heute schon gewohnt sind. Doch was ist die Lösung des Problems? Die Lösung des Problems, propagiert z.B. der prominente Schreiberling Harun Yaha - die Lösung des Problems sei die Implementierung der Ursache des Problems: der Koran. - Viel Vergnügen!
am 20.10.2005 geschrieben
Vulpecula
Die Behauptung, daß es sich bei diesem Bittgebet um einen Mordaufruf handelt, ist absurd und unverantwortlich. Wer sich mit Herrn Raddatz solidarisch erklärt, macht sich nur selbst unglaubwürdig un d lächerlich, und auch die beiden Orientalisten, die in ihren Gutachten die Meinung teilten, es handele sich um einen Mordaufruf, haben sich damit keinen guten Dienst erwiesen. Wer etwas vom Islam versteht, kann sehr leicht erkennen, wie absurd und unzutreffend Herrn Raddatz? Aussagen sind. Wenn er z.B. behauptet, die islamischen Bekleidungsvorschriften würden zu einer "Uniformierung" der muslimischen Frauen führen, so braucht man nur einen Blick auf die unterschiedlichsten Formen muslimischer Frauenbekleidung in den verschiedenen Teilen der Welt zu werfen, um erkennen zu können, daß dies nicht zutrifft. Nachdem, wie Michael Widmann in seinem Buch "Das Kopftuch, Gefahr für die Gesellschaft?" treffend feststellt, seit dem 11.09.2001 die Muslime zum "medialen Abschuß freigegeben" sind, ist jeder in Deutschland lebende und praktizierende Muslim nicht weniger bedroht als Herr Raddatz. (Ich selbst erhielt bereits 1991 eine telephonische Morddrohung nur deshalb, weil ich Muslim bin und mich in der Öffentlichkeit positiv über den Islam und die damals in Algerien erzielten Erfolge der ehem. "Islamischen Heilsfront" positiv äußerte, während die Polizei dieser Drohung jedoch keinerlei Beachtung schenkte, sondern der zuständige Sachbearbeiter meinte, wenn ich mit meiner Meinung an die Öffentlichkeit trete, müsse ich mit solchen Drohungen rechnen! Das zeigt doch, wie sehr hier mit zweierlei Maß gemessen wird.)
In den meisten muslimischen Ländern wird in den öffentlichen Bittgebeten in den Moscheen der allmächtige Schöpfer fast täglich um Hilfe gegen die Amerikaner (wohlgemerkt: die amerikanischen Besatzungssoldaten im Irak und in Afghanistan und nicht das amerikanische Volk) angerufen, aber nur in den seltensten Fällen kommt es in diesen Ländern zu Übergriffen auf US-amerikanische oder andere westliche Staatsbürger. Warum verstehen die Muslime diese Bittgebete nicht als Mordaufrufe? - Weil sie keine sind! Das können sogenannte Fachleute wie Prof. Spuler-Stegemann und Prof. Tilman Nagel als Nichtmuslime natürlich nicht verstehen.
Eine strafrechtliche Verfolgung derartiger Bittgebete würde ein weiteres Aushebeln des Rechtes auf freie Religionsausübung bedeuten. Es ist unser unveräußerliches Recht, Gott um Beistand und Hilfe gegen Personen zu bitten, die unsere Religion unter der irreführenden Bezeichnung "Islamismus" schmähen und uns unserer muslimischen Identität zu berauben suchen, insbesondere auch, wenn weder die staatlichen Organe noch die Rechtsprechung dazu beitragen, diesem infamen Treiben Einhalt zu gebieten. Die "freiheitlich-demokratische Grundordnung" hat versagt, wenn es politischen und anderen Haßpredigern gestattet wird, nach Belieben über den Islam und die Muslime herzuziehen, während die Muslime nicht einmal Gott gegen solche Volksverhetzer um Hilfe anrufen dürfen, nachdem sie auf dem Rechtsweg nicht durchkommen! - Unter solchen Umständen wäre das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr das Papier wert, auf dem es gedruckt ist.
Möge der allmächtige Schöpfer Herrn Raddatz ein langes Leben schenken, damit dieser noch miterleben kann, wie sich der Islam in Deutschland ausbreitet, und ihn zum Islam rechtleiten oder andernfalls solch offensichtlichem Wahnsinn verfallen lassen, daß ihm niemand mehr ein Wort glaubt und sich seine Unglaubwürdigkeit und die Absurdität seiner Aussagen jederman unverkennbar zeigt!
am 22.10.2005 geschrieben
Claudia Karas
sehr geehrte Frau Bundestagsabgeordnete Köhler
wissen Sie eigentlich, mit wem Sie sich solidarisieren ?
sind Ihnen - als "Islamismus-Berichterstatterin" Ihrer partei - die abfälligen äußeru ngen über den islam und die muslime des "Junge Freiheit"-Autoren Hans-Peter Raddatz nicht bekannt?
sind die unten angeführten zitate, die herrn raddatz den ruf eines "Islamkritikers" einbrachten, wirklich einer wissenschaftlichen "Islamkritik" zuzuordnen, oder sind
sie nicht eher die meinung eines "hasspredigers", der nur das "feindbild islam" mit seinem verzerrten und falschen islambild bedient, das anscheinend bei Ihnen auf fruchbaren christlichen boden fällt ?
- der islam sei ein "unproduktives Raubsystem",
- der Islam ..."als Teil eines kollektiven Fortpflanzungsgewebes (...)
macht den Koitus zum Gottesdienst"
- die Frau sei "auf Haus und Penis verpflichtet" und "darf sich dem Samenfluss, (der Van Gogh\'sche "Ziegenficker") mit dem sie verheiratet ist, in keinem Falle verweigern"
- "der Auftragsmord" sei "Teil des Gottesdienstes im Islam"
- Den Dialog mit dem Islam hält er für eine "einlullende Scheindebatte".
- in einem dradio-interview behauptet er, "dass der Islam in seiner jetzigen authentischen Verfassung nicht mit dem Religionsbegriff übereinstimmt, der in Artikel 4 Grundgesetz gemeint ist", was nichts anderes bedeutet, als dass er dem islam die eigenschaft als
Religion abspricht.
da ich davon ausgehe, dass Sie als "Islamismus-Berichterstatterin" diese zitate kennen müssen, solidarisieren Sie sich offen mit dem rassismus eines selbsternannten islamwissenschaftlers, dessen islamhetze nichts anderes bedeutet als "die muslime sind unser unglück" !
mittlerweile hat ausgerechnet ein gutachten des BKA (!) im auftrag der wiesbadener staatsanwaltschaft bestätigt, dass Yavuz Özoguz vom Muslim-Markt nicht zum Mord an Hans-Peter Raddatz aufgerufen hat.
deshalb darf man davon ausgehen, dass Sie selbst und die von Ihnen so gelobten "führenden Islamwissenschaftler" (!) nicht in der Lage sind, einen kurzen text vorurteilsfrei und sachlich zu analysieren, sondern lieber ihre vorurteile pflegen und dann von selbsternannten "experten" bestätigen zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Karas
am 23.10.2005 geschrieben
Knut Mellenthin
Na bravo, liebe Frau Köhler,
Jetzt können sich die geistigen Brandstifter auf Ihrer Seite tummeln. Deuten Sie ruhig weiter auf den Splitter im Auge der anderen, um vom Balken im eigenen Auge abzu lenken. Es waren aufgeputschte DEUTSCHE, die in unserem Land lebenden Moslems die Häuser über dem Kopf abgefackelt haben. Einen umgekehrten Fall werden selbst Sie nicht nennen können. Es ist ein CHRIST, der als Präsident der größten Macht der Welt Zerstörung, Elend und zehntausendfachen Tod über den Irak bringt. So wie vor 30 Jahren in Vietnam: "Wir befreien euch. Nötigenfalls auch von eurem Leben."
Wer hat zwei Weltkriege verursacht? Die bösen Moslems? Oder der Staat, in dessen "Reichstag" Sie residieren? Ist doch gar nicht schwer zu beantworten, oder?
Fünf Leserbriefe. Einer gegen Sie, vier für Sie. Wieviele andere haben Sie inzwischen schon löschen lassen?
Freundliche Grüße
Knut Mellenthin
am 24.10.2005 geschrieben
Omar Abo-Namous
Sehr geehrte Frau Köhler,
wie nehmen Sie eigentlich die Entlastung des Herrn Özuguz von Seiten des BKA auf? Anders gefragt: Wollen Sie weiterhin ihren Aufruf zum Boykott des Internetauftritts "Mu slim-Markt" stehen lassen, wenn sie dafür keinen rechtlichen Hintergrund besitzen?
Wie weit reicht Ihre Solidarität mit Herrn Raddatz? Stehen Sie auch bei ihm, wenn er den muslimischen Mann zum "Samenfluss" degradiert und einen Dialog mit islamischen Vereinen - ohne Ausnahme - ablehnt? Ist *das* die Politik der Integration, die Sie anstreben?
Der von Ihnen als "Islamwissenschaftler" titulierte Herr Raddatz betreibt zumeist "Kritik" unter der Gürtellinie - stehen Sie dahinter? Ist es das, was man als Beitrag zum inneren Frieden und zu einer integrierenden Gesellschaft versteht, wenn Herr Raddatz den Islam als "unproduktives Raubsystem" bezeichnet?
Viele Grüsse, Omar Abo-Namous
am 24.10.2005 geschrieben
Mirko
Interessanter Weise konnten weder BKA noch Staatsanwaltschaft einen Mordaufruf entdecken.
Aber es schon sehr merkwürdig wie schnell soetwas verbreitet wird.
am 24.10.2005 geschrieben
Justus
Quatsch, die Staatsanwaltschaft ist noch in der Prüfung. Interessant ist aber: Warum bekommt Herr Raddatz Personenschutz vom BKA, wenn die denken da wäre nichts dran?
am 24.10.2005 geschrieben
Mirko
am 24.10.2005 geschrieben
Justus
1. Das Gutachten ist eindeutig? Haben Sie es denn gelesen? Wäre seltsam, denn ein Anruf beim BKA führt zu der Aussage "Wir können nicht bestätigen, dass es ein solches Gutachten gibt. Wir können es aber auch nicht verneinen". Soll heißen: Verschlusssache. Ich wette, Sie kennen nicht mehr als die kurze Meldung von Radio Bremen. Anhand einer solchen Basis wollen Sie hier urteilen?
2. Zuständiger Staatsanwalt ist nicht Herr Ferse in Wiesbaden, sondern die SA Oldenburg. Sie verlassen sich offenbar wirklich nur auf diese Radio Bremen Meldung...
3. Herr Raddatz ist also nach Ihrer Meinung selber schuld, dass er Personenschutz braucht? Eine leicht faschistoide Theorie: Das Opfer ist selber schuld. Kennt man ja...
MfG Justus.
am 24.10.2005 geschrieben
Mirko
3. Herr Radatz ist meines Wissens kein Opfer und ob es sich um einen Aufruf zu einer Straftat handelt ist ja zumindest strittig. Das ich nur gemutmaßt habe warum er Personenschutz bekommt (was mir ne u war) ist meiner Aussage eigentlich zu entnehmen.
Wo wir grade dabei sind, das Herrn Özuguz seinen Job gekündigt hat ist ihnen bekannt? Meinen sie er tritt ihn wieder an wenn die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen einstellt?
zu 1. und 2. Ich kenne das BKA Gutachten nicht, sonder bezog mich auf den Artikel. Meine Meinung habe ich mir anhand des Ursprungpostings gebildet, um das es sich ja dreht und das ja schon kommentiert wurde.
am 24.10.2005 geschrieben
Knut Mellenthin
Hallo Justus,
Der von dir aufgebaute Schein-Widerspruch ist nicht schwer zu lösen: Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt, da hast du Recht. Aber laut Pressemeldungen ermittelt die Staatsanwal tschaft Wiesbaden, also Oberstaatsanwalt Ferse, EBENFALLS.
Und der Polizeischutz? Lieber Himmel! Wir wissen doch, dass die Polizei viele Menschen NICHT geschützt hat, die Schutz gebraucht hätten und die durch aufgeputschte Ausländer- und Moslemfeinde ums Leben gebracht wurden. Schon alles vergessen? Und wir wissen, dass haufenweise irgendwelche Nullen Polizeischutz bekommen, die eigentlich überhaupt keinen brauchen. Das ist primär eine POLITISCHE Entscheidung. Du kannst doch nicht wirklich behaupten wollen, jemand sei ernsthaft bedroht, sonst bekäme er schließlich keinen Polizeischutz.
Aber sprechen wir doch lieber über den "Islamkritiker" Raddatz, der die Ausgrenzung der Moslems aus der deutschen "Mehrheitsgesellschaft" betreibt. Ist es DAS, was du inzwischen willst?
MfG Kt.
am 24.10.2005 geschrieben
Justus
Bei allem Respekt meine Herren... Wiesbaden ermittelt nicht mehr, sondern nur noch Oldenburg. Weil die Brüder Ö. aus Delmenhorst kommen. Ist doch ein schönes Beispiel für GROßSCHREIBUNG trotz nur Halbwissen...
Und den Rest kommentier ich lieber nicht, der spricht für sich selbst... Mfg, J.
am 24.10.2005 geschrieben
Samuel Wilderspin
Ein Charakteristikum eines Islamisten ist, dass er die Welt in Muslims und Nichtmuslims scheidet; ein anderes, dass er verachtenswerte Handlungsweisen, die er Nichtislamisten vorwirft, oft selbt mit I nbrunst beherzigt: Hass zu predigen, Unwahrheiten zu verbreiten etc.
So ist, Frau Karas, Herr Raddatz kein \\"selbsternannter Islamwissenschaftler\\", sondern er kann über dieses Forschungsgebiet akademische Qualifikationenen nachweisen, und der Rassismus, den Sie ihm unterstellen - das ist der Ihre. Denn das Zitat \\"Die Muslime sind unser Unglück!\\" gehört Ihnen, nicht ihm! Im übrigen sollte Sie an Ihren Defiziten arbeiten. Denn der Islam stimmt in der Tat nicht mit dem Artikel 4 des Grundgesetzes überein, weil er (der Islam) unter der \\"Freiheit des religiösen Bekenntnisses\\" nur den Beitritt zum Islam versteht, nicht aber den umgekehrten Weg - dass ein(e) Muslim(a) dem Islam den Rücken zuwendet und einer andren Religion beitritt. Dieser Abfall vom Glauben (Apostasie) wird in einigen islamischen Ländern (Iran und Saudi-Arabien z.B.) noch mit dem Tod bestraft. Die vielbesungene Glaubensfreiheit im Surenvers 5:232 (\\"Kein Zwang im Glauben\\") ist eine Mär\\\'. - Die islamofaschistischen Hasstiraden von \\"Vulpecula\\" braucht man ja nicht zu kommentieren. Da trieft ja schon das Blut vom Dolch.
Dass das BKA den \\"Gebetsvorschlag\\" nicht für einen Mordaufruf hält, leuchtet ein, da in dem Nachsatz tatsächlich nicht von einem Mord die Rede ist. Aber diese sprachanalytische Perspektive gibt nur die halbe Wahrheit wider und die Enthüllung derselben wäre in jeder Grundschulklasse erhältlich gewesen.
Aus textanalytischer, interpretierender Sicht wird mit der Etikettierung , dass Raddatz ein Lügner und Verbreiter von Unwahrheiten sei, Raddatz als Apostat gebrandmarkt - als besonderer Apostat gemäß Sure 7, Vers 37: \\"Wer ist wohl frevelhafter als der, der eine Lüge gegen Allh erdichtet oder Seine Zeichen der Lüge bezichtigt? Diesen soll das bestimmte Los zuteil werden, bis unsere Boten zu ihnen kommen, um ihnen den Tod zu bringen...\\"
Die Verwünschung \\"möge Allah ihn strafen\\" hat nichts dagegen, wenn der Tod zu Raddatz gebracht wird, weil die Scharia für diese Apostasie den Tod gebietet. Die Crux ist nur, dass in Deutschland die Scharia für solche Fälle (noch) nicht gilt.
Diese textanalytische Sichtweise, die in der Verwünschung bzw. in dem \\"Bittgebet\\" einen Mordaufruf erkennt, erfährt eine Zustimmung, wenn man zur Website vom Zentralrat der Muslime hinüberblättert. Dort steht unter \\"News national/Im Streit...\\" der lapidare Satz: \\"Es besteht absolute Einigkeit in der muslimischen Gemeinde, dass öffentliche Kritik am Islam in Deutschland legitim ist.\\" - Die Betonung auf \\"Deutschland\\" verdeutlicht, dass Kritik am Islam nicht bloß territorial gebunden ist, sondern im Fall, dass ein \\"kafir\\", also ein Ungläubiger die Kritik auf islamischen Terrain äußert, dieser Ungläubige ein Todesurteil zu erwarten. In Pakistan z.B. gibt es z.Z. siebzig solcher Fälle, berichtet Amnesty International.
Indes ist es mit der \\"Eingkeit in der muslimischen Gemeinde\\", wie Aiman Mazyek schreibt, nicht weit her, wie bereits auf dieser Seite an \\"Vulpecula\\" zu sehen ist. Der hätte ja lieber jetzt als nachher das hiesige Rechtstsystem gegen die Scharia ausgetauscht, und eine koranische Textkritik brächte eine amputierte Hand oder Zunge mit sich. Aber auch dieser Meinung darf man - Allah sei Dank! -hierzulande sein.
am 25.10.2005 geschrieben
Oliver Ruebenacker
Sehr geehrte Frau Koehler,
Ich bin deutscher Muslim, das heisst, ohne Migrationshintergrund, Sohn nicht-muslimischer deutscher Eltern. Ich war Christ als Kind, dann Atheist, dann Agnostiker, dann Glaeubiger an Gott ohne bewusste Religionszugehoerigkeit.
Eines Tages stellte ich fest, dass die Art, wie ich mir Gott vorstelle, im Wesentlichen identisch war mit dem islamischen Gottesbild, und so wurde ich Muslim.
Seit ich Muslim bin (das heisst, eigentlich schon vorher) stellte ich fest, dass vieles, was viele Menschen in Deutschland ueber Islam zu wissen glauben, in Wirklichkeit nicht zutrifft. Seither muss ich damit leben, dass man als Muslim in Deutschland einem staendigen Bombardement abgedroschener und teilweise boeswilliger Vorurteile ausgesetzt ist, das eine gelegentlich zur Verzweiflung bringen kann.
Ich verstehe, dass Sie sich fuer die Schliessung von Vakit eingesetzt haben, weil Vakit wirklich ein Drecksblatt war (schlimmer als Bild). Es betruebt mich auch, dass Sie deswegen bedroht wurden. Andererseits habe ich auch rechtsstaatliche Bedenken darueber, dass eine Zeitung per Verordnung geschlossen werden kann, und dass dafuer kein Gerichtsbeschluss noetig ist.
Der Muslim Markt hingegen hat nicht das Geringste mit einer Zeitung wie Vakit zu tun. Muslim Markt ruft auf zur Gesetzestreue, gegen Gewalt, und fuer Respekt vor der Wuerde aller Menschen. Sicher gibt es da politische Sichtweisen, die Sie ablehnen werden, oder sogar anstoessig finden, aber Sie koennen nicht das Recht in Frage stellen, solche Sichtweisen zu haben oder zu aeussern.
Dann gibt es solche, die auf der Seite Muslim Markt Hass oder sogar Morddrohungen sehen. Ich versichere, es gibt weder Hass noch Morddrohungen auf dieser Seite. Sie moegen das abstreiten, wenn Sie wollen, aber wer bestimmt, wer recht hat?
Muslime in Deutschland sehen sich hilflos der Angewohnheit ihrer Mitmenschen ausgesetzt, in die Worte und Taten der Muslime alle moeglichen Dinger hinein zu interpretieren. Wie kann man sich dagegen wehren, von Leuten mit Vorurteilen falsch interpretiert zu werden?
Sie halten es fuer eine Missachtung des staatlichen Gewaltmonopols, wenn ein Muslim sagt, Gott moege jemanden strafen. Wenn Sie in die Kirche gehen, dann werden Sie dort das christliche Glaubensbekenntnis aufsagen, einschliesslich der Stelle "von dort wird er [Jesus] kommen, zu richten die Lebenden und die Toten". Warum ist das dann keine Missachtung des staatlichen Gewaltmonopols, wenn ein Christ davon redet, Jesus richtet die Lebenden? Oder warum ist die Zeile aus dem Vaterunser, die da lautet "Dein Reich komme" nicht ein Ruf nach Errichtung eines Gottestaates? Malen Sie sich einmal aus, was jemand, der nicht viel ueber Christen weiss, aber Vorurteile gegen Christen hat, in solche Zeilen hinein interpretieren kann.
Vielleicht lautet Ihre Antwort: Jeder, der das Christentum oder die Christen in Deutschland kennt, weiss, dass das nicht so gemeint ist. Das ist richtig. Aber fuer uns Muslime gilt das gleiche: Jeder, der Islam kennt oder Muslime in Deutschland, weiss, dass Muslim Markt weder Hass verbreitet noch zum Mord aufruft.
Vielleicht verweisen Sie jetzt an die sogenannten Islamexperten, wie zum Beispiel Hans-Peter Raddatz, Ursula Spuler-Stegemann oder Tilmann Nagel. Das sind die, die eine Morddrohung gesehen haben. Das meiste, was diese Leute ueber Islam behaupten ist blanker Unsinn. Wenn Sie ein bisschen im Internet stoebern, werden Sie feststellen, dass die Arbeit dieser sogenannten Experten hoechst umstritten ist, und zwar auch unter Nichtmuslimen. Diese Leute sind nicht wirklich Experten, und fuehrend schon mal gar nicht.
Diese Leute haben nicht nur ueber Islam merkwuerdige Ansichten. Zum Beispiel ist Hans-Peter Raddatz der Ansicht, dass der Papst nur deswegen dagegen ist, dass Frauen Priester werden, weil er damit den Muslimen gefallen will. Ueberhaupt, so Raddatz, habe der Papst (gemeint ist Johannes Paul der Zweite) das Christentum islamisiert. Stoebern Sie ein bisschen im Internet ueber Raddatz und Papst und sehen Sie selbst. Das koennte Ihnen die Augen oeffnen bezueglich der Glaubwuerdigkeit dieser sogenannten Islamexperten.
Mit freundlichen Gruessen
Oliver Ruebenacker
am 28.10.2005 geschrieben
Samuel Wilderspin
Ihr Beitrag, Herr Rübenacker, wäre angenehmer zu lesen, wenn Ihre stumpfe Feder nicht so nachhaltig im Ungfähren und Vagen, in unbelegten Anschuldigungen undVorwürfen stocherte. (Vieles, was viele Menschen in Deutschland über Islam zu wissen glauben, treffe nicht zu; oder: Soll Frau Köhler durch Zufall auf dieselben Internetseiten stoßen wie Sie? Dies wäre doch nett gerade gegenüber ein Nichtmuslima - statt ihr Blindheit - "Augen öffnen" - zu unterstellen). Da Sie dies unterlassen, können Sie freilich leicht behaupten, Sie fühlten sich hilflos einem "ständigen Bombardement böswilliger Vorurteile" ausgesetzt. Und das in Deutschland - als Deutscher! Sie Ärmster. Vielleicht tröstet Sie, dass in Deutschland und auch sonstwo in der Welt jeder an Ihrem Leiden leidet. Die bösen Mitmenschen sind einfach nicht lieb genug.
Offenbar ist es Ihnen in Ihrer religiösen Lebensorientierung zeitlebens schlecht ergangen. Seit Sie sich zum Islam bekennen, geht es Ihnen aber noch schlechter. Mich wundert das nicht. Mich wundert aber, dass Sie die Schuld an Ihrem Unwohlsein, Ihren religiösen Irrungen und Wirrungen nur Ihren Mitmenschen anlasten. Sehe ich richtig, kreiden Sie Ihrem nichtmuslimischen, deutschen Gegenüber das an, was Sie selbst tun: Voruteile und Lügen verbreiten. Somit liefern Sie mir ein treffliches Beispiel für meine These vom 25. Oktober (s.o.), dass Islamisten im Umgang mit Nichtmuslimen mit Vorliebe die Untugenden beherzigen, die sie den Nichtmuslimen vorwerfen.
So erlaube ich mir, Sie darüber zu belehren, dass die deutsche Gesetzgebung als auch Rechtssprechung nicht von den Aussagen im katohlischen Glaubensbekenntnis noch vom Vater-Unser abhängig ist. Im Gegenteil: die deutsche Verfassung toleriert diese Aussagen, ebenso die Aussagen in den Suren des Korans. Im Islam jedoch ist der Zusammenhang umgekehrt, das heißt, die Sharia (Gesetzgebung, Rechtsprechung) gründet sich auf den Aussagen des Korans, Schahada und Sunna. Es wäre hilfreich, wenn gerade Sie als deutscher Muslim sich diesen wesentlichen Unterschied vor Augen hielten - auch im Zusammenhang mit der Geburt eines "islamischen" Staatswesens, das aufgrund seines jenseitigen Legitimationszwanges und unterschiedlicher Glaubensrichtungen (Sunna, Shia) eine schiere Unmöglichkeit ist.
Eine Lüge von Ihnen ist, Herr Rübenacker, jeder in Deutschland, der (den) Islam und Muslime kenne, wisse, dass der "Muslim-Markt" weder Hass verbreite noch zum Mord aufrufe.
Ich für mein Teil halte diese Aussage sogar für eine doppelte Lüge. Denn es gibt in Deutschland durchaus Islamkenner und Muslime, welche den "Muslim-Markt" nicht kennen und sich folglich auch keine Urteil darüber erlauben können, ob dieses Portal Hass verbreite oder zum Mord aufrufe.
Ob der "Muslim-Markt" Hass verbreite, darüber kann man in der Tat unterschiedlicher Meinung sein. Ihre bloße Leugnung und Ihre verneinende Versicherung des Umstands ("Ich versichere...) wären jedoch glaubwürdiger gelungen, wenn Sie diese mit Zitaten gestützt hätten. Deshalb gefriert Ihre Leugnung zu einer bloßen plakativen Behauptung, und man ist als ein an der Wahrheit interessierter Mensch genötigt, Ihrer "Versicherung" zu mißtrauen und die Dinge selbst auf dieser unsäglichen Internetseite nachzulesen.
Merkwürdigerweise fällt Ihre Behauptung, mit Voruteilen bombardiert zu werden, zusammen mit der verleumderischen Denunziation des "Muslim-Marktes", der deutsche Staatsanwalt Detlev Mehlis, der im Auftrag der UN den Mord an dem libanesischen Politiker Rafik al-Hariri untersuchte, sei ein "Kriegstreiber".
Der "Muslim-Markt" lügt in seiner Behauptung gegenüber dem ZEIT-Autor Jochen Bittner, der inkriminierte Gebetsvorschlag sei gelöscht. Tatsächlich verblieb der Text als Eigenzitat im Forum.
Dass der Text als Mordaufruf verstanden werden kann, gesteht Herr Özuguz gegenüber Jochen Bittner selbst ein, indem er sagt, "gestörte Personen" könnten den Gebetsvorschlag mißverstehen.
Den Hass nicht zu sehen, zu dem der "Muslim-Markt" aufstachelt und zugleich als Liebesmüh ausgibt, dazu Herr Rübenacker muss man tatsächlich mit Blindheit gestraft sein. Denn fortwährend trifft man in der Lektüre auf anonyme und fiktive, verachtenswerte Subjekte: "Demokratisten und Zionisten, auf Islamhasser und Fallensteller"; Bischof Wolfgang Huber, "die Scherfs und Mompers" werden in der "Armenien-Falle" als "willfährige Diener einer Unterdrückungsmaschienerie" bezeichnet, Politiker und Journalisten als "die beiden Parallelgesellschaften Deutschlands".
Das ist Hetze, Herr Rübenacker, Aufstachelung zu Hass, und es ist traurig zu sehen, dass die islamistischen Demagogen Özuguz in Ihnen eine willfähriges Opfer gefunden haben. Allah möge IHnen die Augen öffnen!
am 01.11.2005 geschrieben
Marty
Hallo,
ich kann Samuel nur vollstens zustimmen. In Anbetracht seines Grußes am Ende nehme ich an, dass er ebenso Muslim ist wie die meisten anderen hier, aber dennoch sehr kritisch zu den anderen Statements derjenigen sind, die Frau Köhler kritisieren.
Liebe Leute, es ist nicht nur Herr Raddatz, der unter Polizeischutz steht, sondern auch der Autor Udo Ulfkotte ("Der Krieg in unseren Städten"), die Politologin Ayaan Hirsi Ali (die mit Theo van Gogh zusammengearbeitet hat) und Konvertiten, die den christlichen Glauben verbreiten wollen.
Und wenn man sich mal den Artikel "Prozessiert! Demonstriert! Aber bekennt euch endlich!" aufhttp://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/791/42749/durchliest, der von einer Muslima geschrieben wurde, wird deutlich, dass viele Ansichten von Muslimen schlicht mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung dieses Landes nicht vereinbar sind.
Und zum "Ehrenmord" der deutschstämmigen 23-jährigen Türkin:
"Womit wir schon bei einem aktuellen Thema sind:
Die Debatte nach dem vermeintlichen 'Ehrenmord' an einer 23 jährigen Türkin, die ihrer Familie den Rücken kehrte, und dem frenetischen Applaus türkisch stämmiger Schüler einer Hauptschule in Neu-Kölln hat
auch hierzulande die Debatte ein weiteres Mal angeregt. Nur, wo soll man da stehen?" (Quelle:http://www.delecat.de/kultur/islam/index.php
Ja, wo bleibt denn bei diesen ganzen Geschehnissen der angebliche Frieden des Islams?
am 20.11.2005 geschrieben
Johanna
Die Beiträge des Herrn Raddatz im Forum Muslim Markt sind leider gelöscht worden. Nur verschiedene Reaktionen und Stellungnahmen zu seinen Beiträgen und zu den FS-Sendungen sind zu lesen. Die Betre iber sehen sich selbst als Opfer. Merkwürdig. Wer berechtigte Kritik übt, wird zum Islamhasser erklärt und spielt mit seinem Leben. Da steht ein Gebet, das mich schockierte. Wie kann man nicht für das Heil, sondern für die Vernichtung von Menschen beten? Merkwürdig, scheußlich, infantil und pervers. Und überlässt es einem Gesinnungsgenossen, den vermeintlichen Willen Allahs ( in diesem Falle: Mord ) auszuführen.
Wie wäre es, wenn in unserem Land die moslemische Minderheit genauso behandelt wird, wie die christliche Minderheit in den moslemischen Ländern, die entrechtet, enteignet und schutzlos sind, ohne Religionsfreiheit und ohne Ansehen und Würde? Dies wäre nicht gut, denn man soll nicht Gleiches mit Gleichem vergelten.
am 24.11.2005 geschrieben
Matthias
@Oba Abo-Namous
Was sagen Sie denn zu Özogus Äußerung, "dass der iranische Staatspräsident von Wohlwollen gegenüber den Juden und einem tiefen Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit beseelt is t"?
Aber vermutlich haben wir es hier mit einem lupenreinen Demokraten im Iran und einem geistig verwirrten Autor vom Muslim-Markt zu tun, dem man natürlich das Recht auf Meinungsfreiheit nicht absprechen darf, oder!?
Von Antisemitismus natürlich keine Spur!
am 28.12.2005 geschrieben