Dr. Kristina Schröder

Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Wiesbaden
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Jugendmedienworkshop 2008

· Wahlkreis Wiesbaden

Hauptstadtredaktionen auf die Finger sehen und mit Politikern und politischen Organisationen zu diskutieren. Corinna Höfel vom Wiesbadener Gutenberg-Gymnasium hatte letzte Woche dazu die Chance. Sie zählte zu den 40 Teilnehmern des Jugendmedienworkshops des Deutschen Bundestages. Die Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler nutzte die Gelegenheit, die junge Leiterin der AG Schulradio zum Gespräch einzuladen. Reichlich Diskussionsstoff gab es allemal, denn Höfel sollte einen Bericht und Kommentar zu Köhlers Spezialthema erarbeiten: den Formen des Rechts- und Linksextremismus, der Verbreitung und den Sympathisanten.

Ein Erlebnisbericht von Corinna Höfel (18)

Erfahren habe ich vom Jugendmedienworkshop 2008 durch eine Freundin, die mir eine Zeitungsanzeige überreichte mit den Worten: „Hey, wäre das nicht etwas für dich?“

Meine folgende Bewerbung bestand aus einem Radiobeitrag zum Thema Extremismus (Umgang der Medien mit dieser Problematik), einem der fünf Hauptthemen der Woche neben Integration, Demokratie 2.0 (Internet) und Partizipation.

Zusammen mit 39 anderen ausgewählten Teilnehmern (von insgesamt 150 Bewerbern) war ich nun in der Woche vom 24. bis 28. November in der Hauptstadt unterwegs, um mein zugeteiltes Thema zu bearbeiten. Ursprünglich mit noch zwei weiteren JMWlern kümmerte ich mich um ein Interview mit dem Extremismusexperten Ulrich Dovermann von der bpb und einen Zeitstrahl zur Geschichte des Extremismus in Deutschland. Diese Themenverteilung geschah unabhängig vom eigenen Bewerbungstext und füllt mit noch einigen weiteren Beiträgen nun die neue Ausgabe der Zeitung „politik-orange“.

Dank unserer Presseausweise konnten wir uns frei in den Gebäuden des Bundestages bewegen, wo wir generell auch die meiste Zeit der Woche verbrachten.

Wir hatten kaum freie Zeit, da wir, waren wir nicht unterwegs (etwa bei der Netzwerkstelle Moskito oder der Antonio-Amadeus-Stiftung), bis abends beziehungsweise nachts an unseren Artikeln gearbeitet haben.

Mittwoch, also genau zur Halbzeit am 26. November, war ein besonderer Tag: Jeder von uns war einer Hauptsstadtredaktion zugeteilt worden, ich selbst verbrachte den Tag bei n-tv. Da die Mitarbeiter jedoch ihren alltäglichen Aufgaben nachkommen mussten, war ich leider meist auf mich alleine gestellt, was jedoch nicht heißt, dass ich nicht einige neue Erfahrungen sammeln konnte!

Weitere Höhepunkte für mich waren die Treffen mit meinen zugeordneten Wahlkreisabgeordneten Kristina Köhler und Heidemarie Wieczorek-Zeul. An dieser Stelle auch dafür noch einmal recht herzlichen Dank! Es ist erstaunlich, dass hinter Politikern doch auch „nur“ ganz normale, sympathische Menschen stecken...

Die Woche insgesamt war wunderbar, voll mit neuen Erkenntnissen, Informationen, und vor allem neuen Kontakten. Jetzt bin ich schon einige Zeit wieder in meiner Heimatstadt Wiesbaden, der Alltag hat mich wieder, und dennoch denke ich gerne und häufig an Berlin zurück!

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