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Judo Club Wiesbaden für Kinderträume des DFB vorgeschlagen // Kristina Köhler für Förderung behinderter Kinder
· Wahlkreis Wiesbaden · Integration von Menschen mit Behinderungen
Für Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen ist es besonders wichtig, regelmäßig Sport zu treiben. Es fördert ihre Gesundheit und trägt zur Integration in das Alltagsleben und in die Gesellschaft bei. Wiesbaden hat hier in den letzten Jahren das Sportangebot für Menschen mit Behinderungen enorm ausgebaut. Der Judo Club Wiesbaden ist aber bislang der einzige Verein, der behinderte Kinder und Jugendliche betreut - und das seit 2003. "Ich halte dieses Angebot für herausragend und vorbildlich. Daher habe ich es für das Projekt "Kinderträume 2011" des Deutschen Fußballbundes (DFB) vorgeschlagen", sagte die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Köhler (CDU).

Der Judo Club bietet regelmäßiges Training für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlichen und geistigen Behinderungen an, wobei die Sportler von Sportstudenten der Universität Mainz mit Schwerpunkt Behindertensport und demnächst von einer Ergotherapeutin betreut werden. Außerdem steht ein Arzt in Bereitschaft zur Verfügung. Die Judokas nehmen regelmäßig an Turnieren und Prüfungen teil und haben beachtliche Erfolge erzielt, so Lothar Herborn, Initiator von Judo für Menschen mit Handicaps. "Kinderträume 2011" ist eine Sozialkampagne des DFB, die von 2009 bis 2011 jeweils ein Jahr lang soziale oder sportliche Einrichtungen, Initiativen oder Verbände ideell und finanziell unterstützt. Im Fokus stehen dabei Projekte, die Kinder mit sozialen oder körperlichen Benachteiligungen fördern und stärker in die Gesellschaft integrieren.

Köhler hofft, dass der Judo Club Wiesbaden vom DFB ausgewählt wird, weil er zudem besonders behinderte Kinder aus Migrantenfamilien anspricht. "Gerade diese Kinder haben oft keinen Zugang zum Breitensport. Ihnen bringt der Verein sportliche und gesellschaftliche Anerkennung und Integration, die hoffentlich bald andere Vereine aufgreifen", so Köhler.







