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Für und Wider spielerischer Gewalt - Kristina Köhler diskutierte mit Thomas Hartmann
Kristina Köhler diskutierte mit dem Wiesbadener Pfarrer Thomas Hartmann über sein aktuelles Buch mit dem provokanten Titel "Schluss mit dem Gewalt-Tabu! - Warum Kinder ballern und sich prügeln müssen".
Matthias Friedrich, Chefredakteur des Wiesbadener Kuriers hatte am 2. Oktober im Wiesbadener Pressehaus zur Kurier-Kultur-Veranstaltung geladen. Das Publikum war zahlreich erschienen, darunter auch sehr viele Jugendliche. Auch wenn die Thesen des Buches von Hartmann sehr zugespitzt formuliert sind, konnten sich Kristina Köhler und der Pfarrer darüber verständigen, dass Kindern und Jugendlichen nicht einfach pauschal alle Ballerspiele verboten werden dürften.
Kristina Köhler machte sich allerdings Sorgen über das Verhältnis von Gewalt und Pornografie und sieht hier gesetzlichen Handlungsbedarf. Ihr ist der kundige pädagogische Umgang mit bestimmten Medienverhalten wichtig, wobei vor allem die Eltern mit ihrer Medienkompetenz gefragt sind. Interessant waren während der Diskussion auch die Wortmeldungen der anwesenden Jugendlichen, die ihre eigenen Spielerfahrungen schilderten, aber Gespräche mit ihren Eltern über das Thema vermissten. Als problematisch wurden Ballerspiele dann eingeschätzt, wenn sie exzessiv betrieben und von Jugendlichen geradezu als Lebensinhalt betrachtet werden.







