Dr. Kristina Schröder

Für Wiesbaden in Berlin

Aktuelles
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

· Politikbrief · ·

Liebe Abonnenten,

vergangene Woche habe ich am Bundesparteitag der CDU in Essen teilgenommen, auf dem Angela Merkel als CDU-Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt wurde. Viele Themen wie die Innenpolitik, die Bewältigung der Flüchtlingskrise oder die Arbeitsmarktpolitik standen auf der Tagesordnung. Gleichzeitig wurde mit diesem Parteitag auch das Wahljahr 2017 eigeläutet.

Doch nicht nur der Bundesparteitag hat mich in den letzten Wochen beschäftigt. Ich nahm unter anderem an einem Symposium in der Gedenkstätte des ehemaligen Stasi-Gefängnisses in Berlin-Hohenschönhausen teil und habe in Wiesbaden am bundesweiten Vorlesetag im Zwerg Nase-Haus schwerstmehrfachbehinderten Kindern vorgelesen. Mit einem Berliner Radiosender habe ich im Interview über politische Korrektheit gesprochen und erklärt, welche Schlüsse wir aus dem US-Wahlkampf für das deutsche Wahljahr 2017 ziehen können.

Wie immer im November haben wir auch den Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet. Hier konnte ich durch viele Gespräche mit unseren Haushalts- und Kulturpolitikern erreichen, dass die Sanierung der Walhalla mit 2,05 Millionen Euro vom Bund unterstützt wird.

Nun aber möchte ich Ihnen eine schöne Adventszeit wünschen! Ich hoffe, dass Sie, wie es die ursprüngliche Bedeutung des Wortes ‚Advent‘ (von lat. ‚advenire‘) besagt, auch „ankommen“ und besinnliche Feiertage im Kreise ihrer Familie verbringen können. Ich wünsche Ihnen allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Ihre Dr. Kristina Schröder, MdB

Kristina Schröder unterwegs

Bundesparteitag der CDU in Essen

Schröder nahm am diesjährigen Bundesparteitag in Essen als Delegierte des Kreisverbandes teil, bei dem Angela Merkel mit 89,5% der Stimmen erneut zur Bundesvorsitzenden der Christlich Demokratischen Union gewählt wurde. In Ihrer Rede betonte die Bundeskanzlerin das Wertefundament unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung, das auch Maßstab bei der Integration von Migranten sei. Innovationen seien entscheidend für den künftigen Wohlstand unseres Landes, aber auch die Offenheit gegenüber Freihandel. Weiter

Symposium in Hohenschönhausen – Schröder referiert über den Islam

Unter dem Titel „Der Hass auf den Westen – Kommunismus, Nationalsozialismus, Islamismus“ fand im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen ein Symposium statt, an dem Kristina Schröder teilnahm und in ihrem Vortrag ihre 10 Thesen zum Islam präsentierte. Sie würdigte auch Hubertus Knabe, den Direktor der Gedenkstätte: „Hohenschönhausen ist ein Ort eines gesellschaftlichen Diskurses, wie er in dieser geistigen Freiheit nicht oft in Deutschland geführt wird.“ Weiter

Kristina Schröder vor Ort

Bundesweiter Vorlesetag - Schröder liest im Wiesbadener Zwerg Nase-Haus

Kristina Schröder war am bundesweiten Vorlesetag zu Gast im Wiesbadener Zwerg Nase-Haus. Dort las sie Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, von denen viele dauerhaft beatmet werden müssen, eine Weihnachtsgeschichte vor. Nach dem Hausrundgang mit Geschäftsführerin Susanne Schenk lobte Schröder die angenehme Atmosphäre des Hauses:
„Ich bin immer wieder beeindruckt von der fröhlichen Wärme und der zupackenden Herzlichkeit, die in dem Haus herrscht. Vielen Dank an Sabine Schenk und ihr Pflegeteam für die tolle Arbeit, die hier geleistet wird!“ Weiter

Wiesbadener Walhalla-Umbau wird mit 2,05 Millionen vom Bund unterstützt

Schröder hatte sich auf Bundesebene bei Haushalts- und Kulturpolitikern für die Umbau- und Sanierungsvorhaben des Varieté-Theaters aus der Kaiserzeit eingesetzt. In der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses wurden nun 2,05 Millionen Euro vom Bund zur Verfügung gestellt, um das geschichtsträchtige Gebäude zu renovieren. „Eine solch große Summe zu erhalten, ist ein Glücksfall für das geschichtsträchtige Gebäude! Mit den Plänen zur Nutzung als Varieté-Theater konnte ich aber auch auf ein überzeugendes Konzept und einen soliden Investor verweisen“, sagt Schröder. Weiter

Finanzielle Unterstützung des Bundes für Orgel-Sanierung in Biebrich

Nach den Fördergeldern für die Walhalla erhält Wiesbaden weitere finanzielle Unterstützung vom Bund: 87.500 Euro kommen der Orgelsanierung in der Hauptkirche der Evangelischen Albert-Schweitzer- und Hauptkirchengemeinde in Wiesbaden-Biebrich zu Gute. „Die Orgelkultur ist gerade in Deutschland sehr ausgeprägt. Der Bund möchte mit dem Orgelprogramm daher möglichst viele wertvolle Orgel-Unikate sanieren, modernisieren und damit auch erhalten. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, dass die Sanierung der Orgel der Biebricher Hauptkirche eine dieser 56 Projekte ist!“, so Schröder. Weiter

Späterer Schulbeginn in der Jawlenskyschule in Wiesbaden

Kristina Schröder hatte bereits 2014 für einen späteren Schulbeginn geworben, da der frühe Schulstart oftmals mit dem biologischen Rhythmus der Schüler kollidiert. Besonders in der ersten und zweiten Stunde können deswegen viele Schüler nachgewiesenermaßen nicht ihr volles Leistungspotenzial ausschöpfen. Die meisten Landesschulgesetze lassen die Schulen selbst entscheiden, wann die erste Stunde beginnt. Auch die Wiesbadener Jawlenskyschule nutzt diese Chance. Dort beginnt der Unterricht erst ab 8.30 Uhr. Weiter

Schröder gratuliert Spitzenwissenschaftlern zur Auszeichnung

Der Motorenforscher Franz Pischinger und der Medizindiagnostiker Jens Frahm wurden im Wiesbadener Kurhaus in die Hall of Fame der deutschen Forschung berufen. Schröder war bei den Feierlichkeiten dabei und sprach den beiden Forschern ihren Glückwunsch aus. „Die beiden Wissenschaftler haben einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Forschung geleistet.“, so die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete. Weiter

Frage und Antwort

Frau Schröder, „Political Correctness“ wird in letzter Zeit immer häufiger diskutiert. Was sagen Sie zu diesem Thema?

Mein Gefühl ist, dass die Menschen auch hierzulande inzwischen eine tiefe Aversion gegen den „politisch korrekten“ Diskurs haben. Es ärgert sie wahnsinnig, dass man bestimmte Positionen rechts der Mitte nicht mehr artikulieren kann, ohne niedergemacht zu werden.

Diese Kultur ist in den USA noch stärker ausgeprägt. In amerikanischen Universitäten werden inzwischen schon „Trigger“-Warnungen herausgegeben, wenn bei Texten die Gefahr besteht, Minderheiten in ihren Gefühlen zu verletzen. Und die Unis sind kulturprägend für den intellektuellen Diskurs in einem Land. Diese Kultur führt aber zu einer geistigen Enge, die viele inzwischen unerträglich finden. Dies war meines Erachtens auch ein Grund für den überraschenden Ausgang der US-Wahl: Donald Trump ist jemand, der diesen Diskursverboten etwas entgegensetzt. Das hat den Leuten gefallen.

Die CDU steht von allen Parteien am wenigsten für solche Diskursverbote. Ich glaube aber, dass wir auch aktiv dagegen kämpfen müssen. Natürlich darf man Menschen hart angehen, die außerhalb unserer Verfassung stehen. Aber es gibt eine Reihe von Positionen, die durchaus von der Verfassung gedeckt sind, die man aber trotzdem nicht äußern kann, ohne auch sehr persönlich niedergemacht zu werden. Wer gegen die Homo-Ehe ist, gilt sofort als homophob. Wer sich kritisch mit der Gewalt und dem Sexismus junger Migranten auseinandersetzt, ist ein rassistischer Islamhasser. Und wer gegen Abtreibungen ist, ist ein Frauenfeind. Das sind überwiegend auch nicht meine Positionen. Es muss aber möglich sein, solche Dinge zu äußern. Und aufgrund meiner Erfahrung als Frauenministerin, die sich kritisch mit dem Feminismus auseinandergesetzt hat, weiß ich: Da braucht man verdammt viel innere Stärke, wenn man sich derart gegen den medialen Mainstream stellt. Wir sollten als CDU deutlich machen, dass wir bei solchen Diskursverboten nicht mitmachen.

Besuchergruppen

Wiesbadener zu Besuch in Berlin

Auf Einladung Ihrer Bundestagsabgeordneten Kristina Schröder kamen 50 Wiesbadener in den Genuss einer mehrtägigen Reise nach Berlin. Die Besuchergruppe besichtigte dabei unter anderem das ehemalige Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen, das Bundesinnenministerium und den Deutschen Bundestag. Bei letztgenanntem Programmpunkt hatten die Wiesbadener im Anschluss an die Plenarteilnahme die Gelegenheit, ihrer Bundestagsabgeordneten Kristina Schröder im persönlichen Gespräch verschiedene Fragen zu stellen, wovon die Wiesbadener auch gerne Gebrauch machten. Weiter

Und sonst?

Facebook-Post des Monats

"Ich bin todtraurig. Peter Hintze ist gestern Abend an seinem langjährigen Krebsleiden gestorben. Er war einer der geistreichsten und warmherzigsten Menschen, denen ich in der Politik jemals begegnet bin. Bei der Stammzellforschung, der Präimplantationsdiagnostik und der Sterbehilfe haben wir gemeinsam für eine liberale und menschenfreundliche Position gekämpft, ich habe ihn für seine leidenschaftliche und gewitzte politische Überzeugungsarbeit bewundert. Er war mein Ratgeber und Freund. Ich bin dankbar, dass ich ihn kennen durfte und denke an seine Frau und seinen 15jährigen Sohn."

Veröffentlicht am 27. November 2016

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