Dr. Kristina Schröder

Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Wiesbaden
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Neuigkeiten
Freie Christliche Schule ist erfolgreich und hat viel vor // Kristina Köhler informiert sich über Konzept und Pläne

· Wahlkreis Wiesbaden

Die Freie Christliche Schule (FCSW) hat 2006 Gebäude im Kohlheck bezogen. Bei einem Besuch Kristina Köhlers stellte die Leitung das Schulkonzept vor: Überschaubare Klassengröße, individuelle Förderung und Vermittlung christlicher Werte ohne zu missionieren. Das Konzept ist bei Schülern und Eltern so erfolgreich, dass die Schule schon jetzt weitere Räume sucht. Köhler konnte ihrerseits gute Neuigkeiten zum Thema Schulgeld vermelden.

Die FCSW hat 2006 das ehemalige Haus der Taunusfreunde am Rande Kohlhecks bezogen. Mittlerweile werden dort über 100 Schüler der 1. bis 6. Klassen unterrichtet. Während in weiterführenden staatlichen Schulen oft bis zu 30 Schüler in einer Klasse sind , ist die Klassenstärke in der FCSW maximal neun bis zehn Kinder. Das Gelände liegt im Wald, wodurch die Schüler sehr naturverbunden leben und unterrichtet werden können.

Da die Gebäude im Naturschutzgebiet liegen, können die demnächst dringend benötigten weiteren Räume nicht angebaut werden. Die Schule sucht derzeit eine weitere Liegenschaft. Ernst Guggolz, Leiter der weiterführenden FCSW, bat Köhler um Unterstützung bei der Suche nach Fördermöglichkeiten für die benötigten Investitionskosten. Die Schule hat viele weitere Pläne, um ihr Angebot zu erweitern und zu festigen: So will sie als Brückenschule für längerfristig erkrankte Kinder fungieren, die zeitweise keine Regelschule besuchen können.

Die FCSW ist eine private, integrierte Gesamtschule mit Mittagsbetreuung; die Schule wird von einem Verein getragen und ist auf Schulgebühren angewiesen. Derzeit wird im Bundestag ein Kompromiss zur steuerlichen Absetzbarkeit des Schulgeldes erarbeitet. Die Chancen stünden gut, dass sich die CDU-Pläne weitgehend durchsetzen, so Köhler. Die CDU setze sich dafür ein, dass 30 Prozent des Schulgeldes absetzbar bleiben mit einer Obergrenze von 5.000 Euro pro Jahr. "Damit würde auch nach der Steuerreform kein Nachteil für Eltern entstehe, die ihre Kinder in private Schulen in Wiesbaden schicken", so Köhler.

Köhler war bei ihrem Besuch beeindruckt von dem großen Engagement der Lehrer, der Elternschaft und des Trägervereins, in dem auch Nicht-Eltern ehrenamtlich arbeiten.

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