Dr. Kristina Schröder

Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Wiesbaden
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Festakt "30 Jahre Baby-Notarztwagen" des Arbeiter-Samariter-Bundes Wiesbaden // Kristina Schröder lobt das Engagement für das Leben der Jüngsten bis zu den Ältesten.

· Wahlkreis Wiesbaden · Ehrenamt und Vereinslandschaft

"Wenn man ein Neugeborenes auf dem Arm hält, dann muss man automatisch lächeln. Denn Babys strahlen Glück und Freude aus. Gleichzeitig wird aber auch ein starker Beschützer-Instinkt in einem wach. Und der ist aus medizinischer Sicht sehr sinnvoll: Denn Neugeborene sind sehr licht-, geräusch- und stoßempfindlich. Sie benötigen in den ersten Lebenswochen ganz besondere Fürsorge", sagte Kristina Schröder in ihrer Festrede. In regulären Rettungsfahrzeugen sei der optimale Transport von Neugeborenen nicht möglich. Aus diesem Grund habe sich der Arbeiter-Samariter-Bund vor 30 Jahren um einen speziell an diese Bedürfnisse angepassten Baby-Notarztwagen (Baby-NAW) bemüht. Mittlerweile wurde zum vierten Mal ein Baby-Notarztwagen, der technisch auf dem aktuellsten Stand ist, angeschafft. Schröder dankte allen Beteiligten für Ihren großartigen Einsatz.

Der ASB Wiesbaden Rheingau-Taunus hatte zum Jubiläum Schröder als Gastrednerin sowie Vertreter der Stadt und des Landkreises und Interessierte in das Ausbildungszentrum der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken eingeladen. Gefeiert wurde das dreißigjährige Bestehen und Betreiben des Baby-Notarztwagens in und um Wiesbaden. Im Jahr 1980 nahm der erste Baby-NAW seinen regulären Dienst auf. Nur durch unermüdlichen haupt- und ehrenamtlichen Einsatz für Leben und Gesundheit der kleinsten Bürger in Wiesbaden und Umgebung, konnte das Rettungssystem so erfolgreich sein. Schröder dankte in ihrer Rede allen Beteiligten für ihre Arbeit und ihr Engagement. "Vier Mal haben Sie die Anschaffung eines Baby-NAWs mit der jeweils neuesten Technik möglich gemacht", so Schröder. Dem ASB sei es in den Anfangsjahren gelungen, nicht nur die 80.000 D-Mark für den Wagen zusammenzubekommen, sondern gleichzeitig auch schneller zu sein als die anderen Hilfsorganisationen in der Stadt. Im Februar dieses Jahres hat der vierte Baby-NAW des ASB seinen Dienst aufgenommen – im Anschaffungswert von 200.000 Euro. Die Finanzierungslücke von noch 70.000 Euro hat der ASB auf sich genommen, um auch weiterhin Neugeborene in Wiesbaden-Rheingau-Taunus optimal versorgen zu können.

"Die Wagen sind in den vergangenen Jahren zu unzähligen Einsätzen ausgerückt, die oft über das Leben der Neu- und Frühgeborenen entscheiden: In neun von zehn Fahrten werden Neugeborene, bei deren Geburt es Komplikationen gab, aus ihrer Geburtsklinik in eine Kinderklinik gebracht. Bei 5 Prozent der Fahrten geht es zur noch intensiveren Behandlung von der Kinderklinik in eine Spezialklinik. Und bei den übrigen 5 Prozent der Fahrten geht es nach einer überraschenden Hausgeburt zur Untersuchung in eine Klinik."

"Als Wiesbadener Bundestagsabgeordnete weiß ich es sehr zu schätzen, was Sie vom ASB für unsere Stadt leisten. Von den jüngsten bis zu den ältesten Bürgern haben Sie alle im Blick. Sie helfen wirklich, wo Sie können! Vielen, vielen Dank! Sie leisten Großes für unsere Gesellschaft und ihren Zusammenhalt", sagte Schröder zum Abschluss Ihrer Rede.

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