Dr. Kristina Schröder

Für Wiesbaden in Berlin

Aktuelles
Erklärung nach § 31 Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages

· Reden und Stellungnahmen · ·

Zur heutigen Debatte im Deutschen Bundestag zur Einführung einer Frauenquote habe ich folgende Erklärung zu Protokoll gegeben.

"Ich lehne die Einführung einer gesetzlichen starren Frauenquote ab. Zum einen stellt sie einen empfindlichen Eingriff in die unternehmerische Freiheit dar. Zum anderen gilt, was gegen die kurzzeitig geplante sog. „Männerquote“ vorgebracht wurde, auch in Hinblick auf Frauen in Führungspositionen: Aus einer Unterrepräsentanz lässt sich nicht zwangsläufig auf eine Diskriminierung schließen.

Vor allem aber nimmt die Frauenquote Menschen in Haftung für ihr Geschlecht. Sie maßt sich an, durch einen staatlichen Eingriff die Chancen eines Individuums zu vermindern, weil andere Angehörige seines Geschlechts tatsächlich oder vermeintlich Vorteile genossen haben. Diese kollektivistische Logik der Frauenquote führt zu individueller Ungerechtigkeit und ist daher weder mit meinem Menschenbild, noch mit meinem Staatsverständnis vereinbar."

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