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Erika Steinbach spricht zu Vertriebenenverband Wiesbadens // Kristina Köhler und CDU-Wiesbaden luden Vertriebene zur Diskussion ein
· Wahlkreis Wiesbaden · Integration von Migranten
"Die CDU und vor allem die hessische CDU steht hinter den Anliegen der Vertriebenen", fasste Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen und Mitglied des Deutschen Bundestages, zusammen. Vor allem Kristina Köhler, die persönlich nicht von der Problematik betroffen sei, setze sich immer wieder für Vertriebeneninteressen ein. Daher sei Steinbach gerne - auch in der hektischen letzten Wahlkampfphase - nach Wiesbaden gekommen. Die zahlreichen Besucher der Veranstaltung der CDU-Wiesbaden im Haus der Heimat dankten es Steinbach mit großem Applaus und Zustimmung.

"Ich liebe meine Heimat sehr. Zum Glück habe ich sie nie verloren. Daher kann ich die Bedeutung eines solchen Verlustes nur erahnen", sagte Kristina Köhler. Sie wisse aus vielen Gesprächen , dass viele Vertriebene in ihrer neuen Heimat auch Vorurteilen und Kritik begegnet seien, weil die Einheimischen in ihrer Not nicht sahen, daß sie gegenüber den Vertriebenen immer noch privilegiert waren: Sie hatten nicht den Verlust der Heimat zu verkraften. Köhler würdigte die Arbeit Steinbachs, denn ohne sie würde es nicht das Zentrum gegen Vertreibungen geben. Für Köhler steht auch fest, dass dieses nicht ohne die Beteiligung des Bundes der Vertriebenen geführt werden könne, und dass der Verband selbstverständlich selbst bestimmen darf, wer ihn im Zentrum vertritt. Das stehe auch im Regierungsprogramm der CDU, so Köhler.

Steinbach betonte, dass die Vertriebenen sich immer als integrativer Teil und als "Hefe" der deutschen Gesellschaft verstanden hätten. Steinbach wünscht sich mehr Verständnis für den Wunsch der Vertriebenen, ihr kulturelles Erbe zu pflegen. Dieses gehöre zur deutschen Identität ingesamt, denn viele Künstler und Politiker stammten aus den früheren Ostgebieten Deutschlands, so Franz Werfel, Immanuel Kant oder Franz Kafka.







