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ELCH erleichtert Aus- und Weiterbildung für Chemieberufe // Kristina Schröder besucht Wiesbadener Denkfabrik zu e-learning- Programmen
· Wahlkreis Wiesbaden · Wirtschaftsstandort Wiesbaden
Kristina Schröder besucht regelmäßig "Wiesbadener Denkfabriken", deren Forschungs- und Entwicklungsprojekte die Bundesregierung mit mehreren Hunderttausend Euro fördert. Dieses Mal informierte sie sich über das Projekt ELCH - e-learning für Chemieberufe der Chemie Stiftung Sozialpartner Akademie (CSSA). Die innovative und anschauliche Software wird seit einigen Monaten bei der Aus- und Weiterbildung für eine Reihe von chemischen oder technischen Berufen erfolgreich eingesetzt. Schröder war von der sehr anschaulichen und leicht verständlichen Aufmachung der Themen begeistert: "Solche zukunftsweisenden Softwareangebote erleichtern es enorm, die Forderung nach lebenslangem Lernen tatsächlich umzusetzen", sagte Schröder.

Zudem stellte sich die Chemie-Stiftung als einzigartiger Zusammenschluss der Tarifpartner in der Chemiebranche vor und erläuterte verschiedene vertragliche Regelungen, die es erleichtern, Familie und Beruf zu vereinbaren.
Naturwissenschaftlich-technische Berufe sind für viele Schüler ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei bieten sie gerade auch in Wiesbaden und dem Rhein-Main-Gebiet viele Entwicklungschancen.
Die Aus- und Weiterbildung für diese Berufe ist deshalb für Wiesbadener und für Unternehmen in der Rhein-Main-Region entscheidend für die Gewinnung und Qualifizierung von Mitarbeitern. Sie muss daher nicht nur leicht verständlich, sondern auch attraktiv und zeitgemäß sein. Ein solches Programm ist "ELCH", über das sich Kristina Schröder informierte.

Die CSSA hat die Entwicklung von fünf interaktiven Programmen zur Aus- und Weiterbildung für zahlreiche chemische und andere naturwissenschaftlich-technische Berufe geleitet. Die e-learning-Software ELCH kann als Ergänzung im Unterricht an Berufsschulen oder für die private Bildung eingesetzt werden. Daneben hat CSSA umfangreiches Unterrichtsmaterial erstellt, das das Selbststudium ergänzt und als Lehrervorbereitung dient.
"Ziel war es, komplizierte Inhalte fachlich korrekt, praxisnah und anschaulich zu präsentieren. Die Bedienung ist an Spielkonsolen angelehnt, also sehr einfach. Dadurch können Auszubildende z.B. gängige Produktions- oder Analyseprozesse ansehen, für die ansonsten Maschinen auseinandergebaut werden müssten", erklärte der Projektleiter Martin Hingst. Da fast alle große Chemieunternehmen die Software für die Ausbildung einsetzten, und der Preis mit rund 30 Euro für Privatpersonen sehr gering sei, würden schon jetzt rund 500 Lizenzen verkauft und rund 50.000 Auszubildende die Software nutzen, so Hingst.
Die Partner der Chemie-Stiftung aus Arbeitgeber und Arbeitnehmerverbänden stellten darüber hinaus ihre lange, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaftsethik und Personalpolitik vor. Seit neuerem gelte auch ein Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie, der Lösungen für die immer drängenderen Problemen der Vereinbarkeit von Kindererziehung und Pflege von Angehörigen anbiete, so Paul Frey, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbands Chemie, und Edeltraud Glänzer, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). "Solche freiwilligen Lösungen sind ein unverzichtbarer Schritt, Fachkräfte zu gewinnen und in Arbeit zu halten, auch, wenn sie sich Zeit für Kinder und Pflege nehmen wollen oder müssen", sagte Schröder.







