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Einbürgerungsfeiern beweisen Wiesbadens Vorreiterrolle
· Wahlkreis Wiesbaden · Integration von Migranten
"Wiesbaden nimmt mit den Einbürgerungsfeiern wieder einmal eine Vorreiterrolle in Hessen in Sachen Integration ein", urteilen die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler (CDU) und Claudia Spruch, integrationspolitische Sprecherin der CDU-Rathausfraktion. Spruch und Köhler, die im Innenausschuss des deutschen Bundestages für Islamismus und Integration zuständig ist, freuen sich, dass die Stadt ihre Anregung vom März so schnell aufgegriffen hat, und die "neuen" deutschen Bürger in einer Feier willkommen heißt.
Die Einführung von Einbürgerungsfeiern in den Kommunen seien ein wichtiger Schritt, um die Bedeutung der Staatsbürgerschaft zu unterstreichen, so Köhler und Spruch. "Wer Deutscher wird, bekennt sich damit zu unserer Verfassungs- und Wertordnung. Wir freuen uns über jeden, der dieses Bekenntnis ablegt und dies wollen wir mit der Feier unterstreichen", sagt Claudia Spruch. Staatsbürgerschaft habe schließlich etwas mit Identität zu tun, daher sollte die Überreichung eines Passes anders behandelt werden als die Überreichung eines Kfz-Kennzeichens, so Köhler. Sie hat daher kürzlich beim hessischen CDU-Landesvorstand durchgesetzt, dass feierliche Einbürgerungen auch Bestandteil des hessischen Kommunalwahlprogramms der CDU werden. Auch auf Bundesebene möchte sie erreichen, dass das Wiesbadener Modell deutschlandweit Schule macht.
Claudia Spruch appelliert an die Neubürger, die Feiern auch anzunehmen. Dass zu der ersten Feier bereits 80 Zusagen vorliegen, wertet sie als "beeindruckenden Beweis", wie froh auch die Neubürger sind, diesen wichtigen Schritt in einem würdigen Rahmen begehen zu können.







