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Diskussion mit dem Jahrgang 11 der Diltheyschule
Am 6. Dezember war Kristina Köhler auf Einladung der SV der Diltheyschule zu Gast bei ihrer ehemaligen Schule. Köhler, Abijahrgang 1997, diskutierte mit allen 11. Klassen über die Themen Islam, Islamismus, Integration und Sozialpolitik.
Insbesondere das Thema Integration interessierte die Schüler. Was man denn für die Jugendlichen tun könne, denen jetzt neu eingeführte Maßnahmen wie Deutschkurse vor der Grundschule nicht mehr zu Gute kommen, fragte einer. Und wie solle man damit umgehen, daß in manchen muslimischen Familien Gewalt relegiös legitimiert werde? Kristina Köhler beschrieb ein Bündel an Maßnahmen: Deutschkurse, "Rechtsstaatskunde", Förderung des verfassungstreuen Islams, Enttarnung islamistischer Organsationen, besondere Förderung von Mädchen und Frauen. Sie betonte aber auch, daß Politik nicht allmächtig sei. "Es gibt Probleme, da können wir Rahmenbedingungen schaffen, damit sich die Dinge in die richtige Richtung entwickeln. Aber ein Patentrezept zur sofortigen Lösung gibt es oft nicht. Denn Bewußtsein kann man nicht gesetzlich verordnen", sagte Kristina Köhler. Diskussionen auch um das Thema soziale Sicherungssysteme. Kristina Köhler skizzierte kurz den aktuellen Bundeshaushalt und machte an diesen Zahlen klar: "Wenn wir nicht den Mut zu Reformen haben, werden wir bald keinerlei finanziellen Handlungsspielraum mehr haben."







