Dr. Kristina Schröder

Für Wiesbaden in Berlin

Aktuelles
Die Bundestagswahl 2017 wirft ihre Schatten voraus

· Politikbrief · ·

Liebe Abonnenten,

wie es ein Jahr vor einer Bundestagswahl üblich ist, müssen viele richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden. Welche Themen sind uns als CDU wichtig? Welche Erwartungshaltung haben unsere Mitglieder und Wähler? Was wollen wir durchsetzen? Und wer soll künftig Wiesbaden im Deutschen Bundestag vertreten?

Dementsprechend waren die letzten sitzungsfreien Wochen insbesondere von Parteiarbeit geprägt: So habe ich als stellvertretende Kreisvorsitzende die Leitung eines parteiinternen Arbeitskreises übernommen. Dieser setzt sich mit der künftigen inhaltlichen Ausrichtung der CDU Wiesbaden auseinander. Hierbei wurde wieder klar, dass sich viele in der CDU eine Rückkehr zu unseren Kernthemen wünschen. An der Übersetzung in konkrete politische Forderungen arbeiten wir gerade.

Zum anderen hat die CDU Wiesbaden am 4. November offiziell Ingmar Jung zu meinem Nachfolger als Bundestagskandidat für den Wahlkreis 179 nominiert. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn ich schätze seinen klugen Kopf, seinen liberalen Geist und sein gewinnendes Gemüt sehr und wünsche ihm schon heute viel Erfolg für seine Kandidatur!

Seit Dienstag beschäftigt uns alle aber vor allem der Ausgang der US-Wahl. Ein erstes Fazit für mich: Wir müssen aufhören, Menschen niederzumachen, die keine extremen, aber politisch unkorrekte Positionen vertreten. Und bitte keine weitere Verbreitung einer Trigger-Warnungs-Kultur in Deutschland, genau diese geistige Enge wollen viele einfach nicht mehr ertragen!

Was in den vergangenen Wochen sonst noch so los war, lesen Sie in diesem Politikbrief. Viel Spaß!

Ihre Dr. Kristina Schröder, MdB

Kristina Schröder vor Ort

Kristina Schröder leitet neuen Arbeitskreis der CDU Wiesbaden

Gemeinsam mit Ralf Stettner, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der CDU Wiesbaden, hat Kristina Schröder die Sitzung eines neu gegründeten parteiinternen Arbeitskreises geleitet. Debattiert wurde unter anderem, wofür die CDU Wiesbaden steht, welche Themenbereiche besonders wichtig sind und welche Forderungen wir in den Mittelpunkt stellen möchten. „Besonders gefreut hat mich dabei, dass viele erst kürzlich eingetretene Parteimitglieder die Möglichkeit genutzt haben, sich hier einzubringen!“, so Schröder. Weiter

„Business-Lunch“ des Wirtschaftsrates der CDU Wiesbaden

Kristina Schröder nahm am Business-Lunch des Wirtschaftsrates der CDU Wiesbaden teil. Mit Unternehmern und Selbstständigen aus der Rhein-Main-Region diskutierte sie über die Handelsabkommen TTIP und Ceta. Darüber hinaus erörterten sie die Innovationsmöglichkeiten des Wirtschaftsstandortes Deutschland.

Kontroverse Diskussionen um den neuen hessischen Lehrplan und Unterstützung zur Gegendemonstration

Der neue hessische Lehrplan wird derzeit heiß diskutiert. Derartige Debatten gibt es derzeit in vielen Bundesländern und oft ist die Kritik verständlich – und zwar immer dann, wenn in den Lehrplänen Elemente der Gender-Theorie als Unterrichtsstoff auftauchten. „Das geht gar nicht, denn die Gender-Theorie ist nichts anderes als eine empirisch nur dürftig gestützte politische Ideologie und hat daher in unseren Schulen nichts zu suchen“, so Kristina Schröder. „Beim hessischen Lehrplan spielt das glücklicher Weise keine Rolle, denn die Theorie taucht hier nicht auf.“ Die öffentliche Kritik richtet sich vielmehr auf die Formulierung, dass als Unterrichtsziel "die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen" festgehalten ist. Maximal "Toleranz" dürfe es sein, so die Forderung. „Ganz ehrlich: Da komme ich nicht mehr mit“, so Schröder. Homosexuelle leben Werte gegenseitiger Verantwortung wie Heterosexuelle auch. Das verdient es, nicht nur "ertragen" (lat. tolerare = ertragen), sondern auch akzeptiert zu werden! Sie unterstützte daher den Aufruf des "Bündnisses für Akzeptanz und Vielfalt“ und des Vereins Warmes Wiesbaden e.V. zur Gegendemonstration gegen die „Demo für alle“. Weiter

Frage und Antwort

Frau Schröder, eine Reform des Wahlrechts wird immer wieder diskutiert. Wie stehen Sie zu diesem Thema?

Derzeit sieht das geltende Wahlrecht Mechanismen zum Ausgleich von Überhangmandaten und föderalen Ungleichgewichten vor. Das stellt zwar sicher, dass der Bundestag unter Wahrung des Erststimmenergebnisses proportional nach dem Zweitstimmenergebnis zusammengesetzt ist, aber das bringt ebenso die Gefahr einer erheblichen Vergrößerung des Parlaments mit sich. Deshalb wurde 1996 die Sollgröße des Bundestages auf 598 Mitglieder festgelegt. Derzeit sind es 630 Parlamentarier, bald könnten es mehr als 700 werden. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 stellt sich insofern die Frage nach einer Reform des Wahlrechts. Um einen Neuzuschnitt von Wahlkreisen zu vermeiden und den Eingriff in das geltende Wahlrecht so gering wie möglich zu halten, könnte eine Regelung so aussehen, wie sie unser Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert vorgeschlagen hat: Errungene Direktmandate sollen immer erhalten bleiben. Der föderale und der Zweitstimmenproporz aber nur bis zu einer Obergrenze, die bei der aktuellen Mandatszahl von 630 liegen könnte. Ich halte das für einen guten Vorschlag, den wir jetzt intensiver diskutieren müssen. Denn klar ist doch, dass sich die Größe des Parlaments nicht unendlich ausdehnen lässt, ohne dass dessen Arbeitsfähigkeit leidet.

Besuchergruppen

Auszubildende der Stadt Wiesbaden zu Besuch im Deutschen Bundestag

Eine Gruppe Auszubildender der Stadt Wiesbaden kam auf Einladung ihrer direkt gewählten Bundestagsabgeordneten zu Besuch in den Deutschen Bundestag. Nach dem Informationsvortrag über die Geschichte des Reichstagsgebäudes diskutierten die Jugendlichen gemeinsam mit Mitarbeitern von Kristina Schröder über aktuelle Themen wie die Flüchtlingskrise, die AfD und Linksradikalismus in Berlin. Weiter

Kristina Schröder in der Presse

„Politische Korrektheit ärgert die Menschen wahnsinnig“

Der Wahlkampf in den Vereinigten Staaten hat in den vergangenen Wochen vieles auch hier bei uns überschattet. Drei Tage nach der US-Wahl sprach Kristina Schröder mit der WELT über die Lehren aus dem Wahlergebnis und das Thema „politische Korrektheit“. Weiter

Interview über die Studienzeit

Kristina Schröder hatte sich als Wiesbadenerin für ein Studium an der Johannes Gutenberg-Universität in der Nachbarstadt Mainz entschieden. Im Interview mit Merkurist.de sprach sie über das Studentenleben in Mainz und ihre Promotion. Weiter

„10 Dinge, die man in Wiesbaden gemacht haben sollte“

Dass Wiesbaden als Landeshauptstadt Hessens nicht nur unter politischen Gesichtspunkten viel zu bieten hat, beweisen die 10 Vorschläge, die Kristina Schröder im BlogMagazin „Severint“ unterbreitet hat. Darunter fallen unter anderem: Essen gehen in der Wellritzstraße - einem kulinarischen Geheimtipp, ein Besuch im Opelbad und im Schloss Freudenberg oder ein Abend auf den Rheingauer Weinwochen zu verbringen, dem „persönlichen Lieblingsfest“ der Wiesbadener Bundestagsabgeordneten. Weiter

Und sonst?

Statistisches Jahrbuch

„Als Soziologin vertiefe ich mich jedes Mal gerne in das 'Jahrbuch', eine wichtige Arbeitshilfe ist es sowieso. Vielen Dank an alle Mitarbeiter des Bundesamtes, die dieses Buch jährlich erstellen“, so Schröder über das Statistische Jahrbuch, welches vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden herausgegeben wird und das kürzlich erschienen ist. Weiter

Interview mit dem Blog „Habitway“ über Geisteswissenschaftler in der Politik

Der Blog „Habitway“ bietet eine Plattform zum Austausch für geistes- und sozialwissenschaftliche Studiengänge und zeigt Möglichkeiten und Perspektiven für die spätere Berufswahl auf. Als Geistes- und Sozialwissenschaftlerin berichtet Kristina Schröder im Interview über ihre Studien- und Berufswahl. Weiter

Videobotschaft zum Schulsanitätsdienst

Kristina Schröder hat als Schirmherrin des vom Arbeiter-Samariter-Bund durchgeführten Schulsanitätsdienstes (Regionalverband Westhessen) ein persönliches Grußwort an die Teilnehmer gesendet. „Ich wünsche Euch vor allen Dingen bei den Abschlussprüfungen viel Erfolg. Ihr werdet Wissen erwerben, und vielleicht wird es in Eurem Leben einen Moment geben, in dem Ihr sehr dankbar sein werdet, dass Ihr dieses Wissen habt!“, so Kristina Schröder in ihrer Videobotschaft. Weiter

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