Dr. Kristina Schröder

Für Wiesbaden in Berlin

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CDU-Bundesparteitag setzt Zeichen für mehr Familienfreundlichkeit in der Politik

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Der Bundesparteitag der CDU hat sich mit großer Mehrheit dem Antrag der Wiesbadener Bundestagsabgeordneten Kristina Schröder angeschlossen. Diese hatte in Karlsruhe gemeinsam mit Nadine Schön, Thomas Strobl und weiteren 49 Delegiertenkollegen den Antrag zur Unterstützung der fraktionsübergreifenden Initiative Eltern in der Politik gestellt. In leicht geänderter Form würde Schröders Antrag angenommen, mit dem sich die CDU Deutschlands dazu verpflichtet,

  1. bei der Terminplanung besondere Rücksicht auf familien- und arbeitsfreundliche Sitzungszeiten sowie auf die Sonn- und Feiertagsruhe zu nehmen.

  2. nur zu solchen Veranstaltungen am Wochenende einzuladen, bei denen die ganze Familie willkommen ist.

  3. dass Vorsitzende von Gremien des Parlaments oder der Partei auf eine effiziente Sitzungsleitung achten und grundsätzlich unter Angabe eines Endzeitpunktes einladen. Bei Terminierungen wird auf Belange von Kolleginnen und Kollegen mit Kindern besondere Rücksicht genommen.

  4. als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin auf Effizienz, statt auf Präsenz zu setzen und flexible Arbeitszeiten und Teilzeit auch in Führungspositionen zu ermöglichen. Zudem will man die Arbeitszeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Abend und am Wochenende so weit wie möglich reduzieren.

  5. dass politische Wettbewerber oder Wettbewerberinnen besondere Rücksicht auf politische Konkurrenten nehmen, deren Kind gerade zur Welt gekommen ist sowie grundsätzlich nicht negativ zu kommentieren, wenn aus familiären Gründen Termine nicht wahrgenommen werden können.

"Ich bedanke mich bei allen Befürwortern und Mitzeichnern für die großartige Unterstützung für meinen Antrag. Damit erreichen wir auch, dass wir es als Partei insbesondere jungen politischen Verantwortlichen möglich machen, sich neben Beruf und Familie auch noch politisch zu engagieren", sagte Schröder am Rande des Parteitages.

Hier finden Sie eine Liste aller Unterstützer sowie den genauen Wortlaut des Beschlusses.

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