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Bundeswettbewerb Aids-Prävention // Kristina Schröder ruft Wiesbadener Initiativen auf
"Aids bzw. HIV-Infektionen sind in der Öffentlichkeit und vor allem bei Jugendlichen kaum noch ein Thema. Oft herrscht sogar der Irrglaube, dass Aids heilbar sei, weil es mittlerweile wirksame Medikamente gibt", sagt die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. Die Medikamente unterdrückten aber nur die Vermehrung des HI-Virus. Die Infektion und Aids seien immer noch nicht heilbar. Die Infektion müsse lebenslang behandelt werden, belaste den Betroffenen psychisch stark und die Nebenwirkungen der Medikamente schränkten massiv die Lebensqualität des Erkrankten ein. Daher sei die Aufklärung über den Schutz vor dem HI-Virus unverzichtbar - vor allem bei Jugendlichen, so Schröder.
Die Politikerin unterstützt daher den Wettbewerb Aids-Prävention 2010 des Verbandes Privater Krankenversicherungen und des Bundesgesundheitsministeriums. Träger von Initiativen, die außergewöhnliche Ideen haben, um Jugendliche oder andere – schwer erreichbare - Zielgruppen auf die Prävention von Aids oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten anzusprechen, können sich bewerben. Die Gewinner erhalten bis zu 5.000 Euro Preisgeld. Es können laufende oder abgeschlossene Projekte eingereicht werden, die nicht älter als ein Jahr sind. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2010. Infos unter www.wettbewerb-aids.de.
"In Wiesbaden gibt es neben der Aids-Hilfe e.V. einige andere Initiativen der Stadt, von Schulen oder freien Trägern, die gemäß dem Wettbewerbsmotto handeln: Neue Wege sehen – neue Wege gehen", so Schröder. "Ich würde mich freuen, wenn Wiesbaden unter den Preisträgern wäre."







