Dr. Kristina Schröder

Direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Wiesbaden
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Bundesministerin von der Leyen kam, sah und siegte, ...

· Wahlkreis Wiesbaden

...allerdings nicht über rauhe gallische Höhen, sondern sie eroberte die Sympathien aller Teilnehmer ihres Besuches in Wiesbaden, der am 2. März 2006 auf Einladung der CDU Wiesbaden und Kristina Köhlers stattfand. Vor allem die Frauen des Sprachkurses „Mama lernt Deutsch“ an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Biebrich wollten die Ministerin gar nicht mehr gehen lassen - wie das Foto zeigt.

Die Frauen freuten sich sehr über die offene, herzliche Art, mit der Ministerin von der Leyen sich für die Erfahrungen und persönlichen Entwicklungen der Frauen in Deutschland und dem Sprachkurs interessierte. Der Wiesbadener Kurier beschrieb es treffend als „mehr als eine Charmeoffensive“ der Ministerin:

Die Ministerin schüttelte jedem die Hand und entschuldigte sich, wenn sie nicht alle Namen behalten könne - kein Wunder, denn neben den sieben Frauen und allerhand Journalisten von Zeitungen und TV-Sendern waren der Integrationsdezernent Peter Grella, Vertreter des hessischen Sozialministeriums, die zuständigen Mitarbeiter des Integrationsamtes und die Kursleiterin in dem kleinen Schulraum. Dennoch behielt die Ministerin den Überblick und sprach immer wieder gezielt die zuständigen Vertreter an und befragte sie zur Integrationspolitik in Wiesbaden und Hessen oder den Besonderheiten des Sprachkurses.

Wir sind ja alle irgendwo Ausländer…

Im Gespräch schilderte sie auch ihre eigenen Erfahrungen: „Als ich mit meinem Mann und meinen damals noch kleinen Kindern in den USA als Ausländerin lebte - wir sind ja alle irgendwo Ausländer - war ich oft sehr allein und war immer froh, Kontakte mit anderen in ähnlicher Situation knüpfen zu können. Ich habe das Gefühl, dass die Frauen hier echte Freundschaften geknüpft haben.“ - Was die Frauen lachend bestätigten. Sie nahmen die Gelegenheit wahr und baten die Ministerin, sich dafür einzusetzen, dass der Kurs geschlossen fortgeführt werden könne. Dezernent Grella, der daneben saß, musste lächeln über soviel Eifer und versprach, sich mit den freien Trägern in Verbindung zu setzen.

Familienförderung – ein Standortfaktor

Mit dieser Meinung stimmt die CDU Wiesbaden völlig mit der Ministerin überein. Vor diesem Hintergrund hat sie als zweite Station des Aufenthaltes der Ministerin den Besuch beim Chemieunternehmen Dow Corning Wiesbaden vorgesehen, das als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet wurde. Dabei wurde sie von Vertretern der Wiesbadener CDU begleitet wie dem Kreisvorsitzenden Horst Klee, dem Fraktionsvorsitzenden Bernhard Lorenz, der integrationspolitischen Sprecherin Claudia Spruch, dem sozialpolitischen Sprecher Ulrich Weinerth und Kristina Köhler.

Familienbewusstes Handeln ist eine Sache der Einstellung

Ministerin von der Leyen und das Unternehmen haben die gleiche Auffassung: Familienfördernde Personalpolitik darf keine Modeerscheinung sein, die eine Zeit lang mitgemacht wird, sondern sollte Bestandteil der Firmenphilosophie und damit langfristig angelegt sein. Daher sprachen beide von familienbewusster statt familienfreundlicher Politik. Ministerin von der Leyen regte an, in Gesellschaft und Wirtschaft die Diskussion unter dem Aspekt zu führen: Wie lebe ich mit meinen Kindern in einer modernen Welt? Familienförderung hätte zahlreiche gesellschaftliche Vorteile: Familienarmut würde zurückgedrängt und die Innovationsbereitschaft gesteigert, denn Eltern würden viel Kreativität und Managementfähigkeiten entwickeln - ganz nebenbei. Familienbewusste Personalpolitik sei daher ein Standort- und Managementthema.

Klaus Hoffman, Geschäftsführer von Dow Corning stellte klar: Familien durch Personalpolitik zu fördern sei eine Einstellungssache. Viele Maßnahmen kosteten oft nicht einmal viel Geld. Es gehe darum, Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und ihre Potentiale nicht zu verlieren. Daher fasse Dow Corning auch pflegende Angehörige unter Familienförderung. Das Unternehmen ermöglicht Mitarbeitern z. B. die notwendigen flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitsmodelle. Dabei hat sich das Unternehmen für die Zukunft noch Einiges vorgenommen z. B. Patenschaften für Mitarbeiter in Elternzeit, damit diese die Entwicklungen in der Firma während Ihrer Abwesenheit nicht verpassen.

Positives Echo auch in den Medien

Das positive Echo des Besuches von der Leyens spiegelte sich auch in der Berichterstattung in den Wiesbadener Medien wider.

Die CDU Wiesbaden und ich wünschen Ministerin von der Leyen für Ihre Arbeit weiterhin viel Erfolg. Noch nie stand Familienpolitik derart im Zentrum der bundespolitischen Debatte – als CDU-Abgeordnete bin ich sehr stolz, dass dies „meine Ministerin“ erreicht hat.

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