Dr. Kristina Schröder

Für Wiesbaden in Berlin

Aktuelles
Besuch in der Kinderklinik der Wiesbadener Horst-Schmid-Kliniken

· Politikbrief · ·

Liebe Abonnenten,

in diesem Monat konnte ich ein lange geplantes Vorhaben in die Tat umsetzen: Ich habe Dr. Pille Palle und Dr. Schienbein vom Clown-Doktoren e.V. bei ihren Krankenbesuchen in der Kinderklinik der Wiesbadener HSK begleitet. Die Wiesbadener Clown-Doktoren besuchen zwei Mal pro Woche kleine Patienten, begeistern sie mit ihren Späßen und bringen sie zum Lachen. Die Idee stammt ursprünglich von dem New Yorker Michael Christensen, aber die amerikanische Clown-Doktorin Laura Fernandez brachte sie mit nach Wiesbaden und gründete 1994 den Verein Clown Doktoren e.V. Mittlerweile besuchen die Clowns Kinderkliniken und seit 2009 auch regelmäßig Senioren- und Pflegeheime in ganz Deutschland. Dabei kann inzwischen nachgewiesen werden, dass sich der Gemütszustand der Patienten deutlich verbessert und der körperliche Selbstheilungsprozess unterstützt wird.
Ich war sehr beeindruckt davon, wie einfühlsam und professionell die Clown-Doktoren auf die kranken Kinder eingehen und sie für ein paar Minuten von ihren Krankheiten ablenken. Auch den Eltern tat es spürbar gut, ihre Kinder lachen zu sehen. Eine wirklich tolle Sache!

Neben dem Besuch in den Horst-Schmid-Kliniken war ich in meinem Wahlkreis unter anderem beim ersten Stammtisch der Jungen Union (JU) zu Gast. Und beim Symposium Richardi habe ich über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesprochen. Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre des Politikbriefes.

Ihre Dr. Kristina Schröder, MdB

Aus dem Bundestag

Zweites Bürokratieentlastungsgesetz beschlossen

Der Deutsche Bundestag hat Ende März das zweite Bürokratieentlastungsgesetz beschlossen. „Der Fokus des neuen Gesetzes ist auf kleine und mittelständische Betriebe gerichtet, aber fast alle Unternehmen und Freiberufler können von den Maßnahmen profitieren. Mit dem neuen Gesetz kann die deutsche Wirtschaft rund 360 Millionen Euro einsparen. Als Mitglied des Wirtschaftsausschusses und des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) ist es mir besonders wichtig, dass diese entlastenden Maßnahmen bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen spürbar sind, denn sie sind überproportional von Bürokratie belastet. Da in Wiesbaden viele solcher Unternehmen ansässig sind, freue ich mich sehr, dass sie künftig von diesen Erleichterungen profitieren werden“, so Kristina Schröder. Weiter

Kristina Schröder vor Ort

Gastfamilien im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms gesucht

Jedes Jahr werden innerhalb des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) des Deutschen Bundestages deutsche Schüler für ein Jahr in die USA entsendet. Somit kommen auch junge Amerikaner nach Deutschland. Im anstehenden Austauschjahr 2017/18 werden noch Gastfamilien in Deutschland gesucht. Daher ruft die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Kristina Schröder alle Wiesbadener Familien dazu auf, sich bei der Organisation Open Door International zu melden, wenn sie Spaß am kulturellen Austausch haben und bereit sind, jemanden bei sich aufzunehmen. Weiter

Schröder spricht zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Kurhaus

Anlässlich des 80. Geburtstages des renommierten Arbeitsrechtlers Reinhard Richardi hielt Kristina Schröder bei einem Symposium im Kurhaus eine Rede zu den Herausforderungen in der heutigen Arbeitswelt. Schröder betonte in ihrer Rede vor allen Dingen die Wahlfreiheit, die Eltern bei der Organisation ihres Familienlebens brauchen: „Nur die Politik der Wahlfreiheit trägt auch den unterschiedlichen Bedürfnissen von Kindern Rechnung: Denn manche Einjährige fühlen sich in der Kita pudelwohl, manche Zweijährige sind überfordert. Daher sollten wir politisch endlich aufhören, allen Familien das Lebensmodell zu predigen, das wir selbst gerade für modern halten“, so die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete. Weiter

Auf Visite mit den Clown-Doktoren in der Kinderklinik der Wiesbadener HSK

Anfang April begleitete Kristina Schröder zwei Clown-Doktoren auf ihrer Visite durch die Kinderklinik der Wiesbadener Horst-Schmid-Kliniken. Zwei Mal pro Woche erhalten die Kinder Besuch von den beiden Clowns. Diese versuchen, die Kinder für eine Weile von ihrer Krankheit abzulenken. „Für Kinder und Eltern ist dies eine wirklich willkommene Abwechslung im Krankenhaus-Alltag“, so Kristina Schröder nach der Visite. Weiter

Erster Stammtisch der JU Wiesbaden

Am 6. April fand das erste Stammtischtreffen der Jungen Union Wiesbaden (JU) statt. Gemeinsam mit ihrem Nachfolger als Bundestagskandidat, Ingmar Jung, nahm Kristina Schröder in ihrer Funktion als Ehrenkreisvorsitzende der JU an der Runde teil. „Ich finde es schön zu sehen, dass unsere JU wächst und gedeiht und auch Interessierte und Neumitglieder die Möglichkeit zum Kennenlernen nutzen“, so Schröders Resümee des Treffens. Weiter

Kristina Schröder unterwegs

Zu Gast im Lagezentrum der CDU zum Bundestagswahlkampf 2017

Kristina Schröder hat am 26. April das Lagezentrum connect17 besucht, von dem aus der Bundestagswahlkampf der CDU Deutschland koordiniert wird. Besonderer Fokus wird auf das Thema Hausbesuche gelegt. Bei ihren Wahlkämpfen in Wiesbaden seit 2002 hatte Schröder ebenso auf Haustürbesuche gesetzt. „Bereits 30.000 Haustürkontakte in Schleswig-Holstein – das wirkt!“, sagte Kristina Schröder über die Arbeit des Kampagnenservice der CDU Deutschland. Weiter

Frage und Antwort

Frau Schröder, derzeit berät der Bundestag über einen Gesetzentwurf, der auf ein Anbauverbot gentechnisch veränderter Pflanzen in Deutschland abzielt. Wie stehen Sie zum Thema Grüne Gentechnik?

Der Umgang mit neuen Technologien läuft bei uns Deutschen fast immer nach demselben Muster ab: Wir haben Angst vor dem Unbekannten und schwer Greifbaren. Das ist auch bei der Grünen Gentechnik so, weshalb wir hier in erster Linie über irrationale – mitunter sogar bewusst geschürte – Ängste sprechen, die diesbezüglich kursieren. Fakt ist jedoch: Innerhalb der Europäischen Union haben sich in den letzten 25 Jahren über 500 unabhängige Forscherteams mit möglichen Risiken der Gentechnik auseinandergesetzt. In keiner dieser Untersuchungen konnten negative Auswirkungen auf Menschen, Tiere und die Umwelt festgestellt werden. Es gibt also rational betrachtet keinen Grund, die Grüne Gentechnik zu dämonisieren und sich der mit ihr verbundenen Chancen zu verschließen.

Leider knicken wir gerade auch im Bundestag ein. Der jüngst von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt vorgelegte Gesetzentwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes zielt auf ein flächendenkendes Anbauverbot gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in Deutschland ab. Die EU hatte eine solche „Opt-out-Möglichkeit“ im März 2015 geschaffen. Schmidt hatte zunächst noch den schlauen Versuch unternommen, diese Entscheidung den Bundesländern zu überlassen. Denn dann hätte es zumindest noch eine Chance gegeben, dass sich doch mal ein wackeres Bundesland findet, das nicht auch noch aus dieser Zukunftstechnologie aussteigen möchte. Das hat aber die SPD nicht mitgemacht und aus Bayern, das sich als „gentechnikfrei“ feiert, kam auch keine Rückendeckung. So liegt nun ein Kompromiss vor, der bei Zustimmung der Mehrheit der Bundesländer einen bundesweiten Ausstieg aus der Gentechnik ermöglicht – ein Ausstieg für mindestens eine Generation, denn unternehmerische, landwirtschaftliche und wissenschaftliche Kompetenz auf diesem Gebiet lässt sich nicht mal eben zurückholen.

Als Berichterstatterin für Ernährung und Landwirtschaft im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages habe ich in einem kürzlich veröffentlichten Gastbeitrag ausführlich zum Thema Grüne Gentechnik Stellung bezogen.

Kristina Schröder in der Presse

Debattenbeitrag im Tagesspiegel zu Vereinbarkeit Familie und Politik

Egoistische Karrierefrau oder Heimchen am Herd? Rabenmutter oder Latte-Macchiato-Mutter? Über die individuellen Entscheidungen von Frauen, wann, wie und ob sie Kinder bekommen, werden schnell Werturteile gefällt – auch in der Politik. Kristina Schröder erklärt in einem Debattenbeitrag des Tagesspiegels, warum gerade Politiker alle Familienmodelle mit Respekt behandeln sollten. „Wir Eltern in der Politik ringen wie andere auch um den richtigen Weg. Würde dieser jeweils individuelle Weg auch allgemein respektiert werden, wäre schon viel erreicht. Dazu können wir aber auch beitragen: Indem wir wiederum Respekt vor allen Familienmodellen haben – und uns nicht anmaßen, nur die Rollenkonstellationen für ‚modern‘ zu halten, die wir selbst leben“, so die ehemalige Bundesfamilienministerin. Weiter

Und sonst?

Tweet des Monats

„Hausbesuche fand ich immer gut, aber so professionell hat das @CDU noch nie betrieben“, resümierte Kristina Schröder bei Ihrem Besuch im Lagezentrum von connect17, dem Kampagnenservice der CDU und der Jungen Union zum Bundestagswahlkampf 2017.

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