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Auf Nachtstreife mit der Wiesbadener Polizei
In der Nacht vom 18. zum 19. August 2004 begleitete Kristina Köhler, Berichterstatterin im Innenausschuss des Deutschen Bundestages zum Thema Allgemeine Polizeiangelegenheiten, eine Streife des ersten Reviers der Wiesbadener Polizei auf deren Nachtdienst. Von 19.00 Uhr abends bis 7 Uhr morgens wollte Köhler die Möglichkeit nutzen, sich ein Bild von der Polizeiarbeit zu machen. Im Anschluss an die ereignisreiche Nacht, zeigte sich Kristina Köhler beeindruckt von der Arbeit der Wiesbadener Polizisten. "Die Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden ist gerade für Menschen, die im Nachtdienst arbeiten müssen, hart. Entsprechend wurde mir als Vertreterin der Partei, die auf Landesebene diese Arbeitszeitverlängerung zu verantworten hat, die Kritik daran auch sehr deutlich vorgetragen. Gerade deshalb bin ich aber absolut beeindruckt von der hohen Motivation mit der die Beamten dennoch ihren Dienst versehen", so Kristina Köhler.
Die Arbeit der Beamten wird darüber hinaus durch technische Probleme belastet: Während die neue Computer-Ausstattung allgemein gelobt wurde, ist Deutschland neben Albanien noch immer das einzige Land in Europa, das bis heute mit einem analogen Polizeifunk arbeitet, der gravierende Einschränkungen und Sicherheitsmängel mit sich bringe. Die Abgeordnete sah sich daher in ihrer Kritik an Innenminister Otto Schily bestätigt, der die Einführung des digitalen Polizeifunks noch immer nicht umgesetzt hat.







