Dr. Kristina Schröder

Für Wiesbaden in Berlin

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Anhörung des Rechtausschusses zum Thema Sterbehilfe

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Wie soll Sterbehilfe künftig geregelt werden, um Menschen ein Sterben in Würde zu ermöglichen? Welche Auswirkungen hätte eine Strafrechtsverschärfung auf Ärzte, Patienten und Angehörige? Und wie lässt sich das Grundrecht auf individuelle Selbstbestimmung - auch in Fragen des Sterbens - mit dem allgemeinen Schutz des Lebens in Einklang bringen? Diese und weitere Fragen haben Abgeordnete mit geladenen Sachverständigen im Deutschen Bundestag diskutiert. In einer öffentlichen Anhörung konnten sich Strafrechtler, Theologen, Medizinethiker und Ärzte zu den vier Gesetzentwürfen zur Sterbehilfe äußern, die kürzlich in das Parlament eingebracht wurden.


Kristina Schröder nahm ebenfalls an der Anhörung teil. Sie hat gemeinsam mit Peter Hintze, Karl Lauterbach, Carola Reimann und anderen Kollegen einen Gesetzentwurf eingebracht, der vorsieht, den ärztlich assistierten Suizid künftig zivilrechtlich im Bürgerlichen Gesetzbuch zu verankern. Dies hat zum Ziel , dass Ärzte nicht länger negative standesrechtliche Konsequenzen fürchten müssten, wenn sie in eigener Verantwortung Suizidbeihilfe leisten. Derzeit verbieten zehn von siebzehn Landesärztekammern den ärztlich assistierten Suizid, obwohl dieser vom Gesetzgeber straffrei gestellt ist.

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