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1. Wiesbadener Entenrennen zu Gunsten der "Seelsorge in Notfällen"
Das Wasser kam von allen Seiten. Just um 16 Uhr, als an diesem Samstag, den 20. Mai, das erste Wiesbadener Entenrennen zu Gunsten des Vereins "Seelsorge in Notfällen" startete, öffnete der Himmel seine Schleusen und es goß in Strömenm, blitzte und donnerte. Und dennoch ließen sich rund 150 Zuschauer nicht abhalten, das Rennen vom Rheinufer des Biebricher Schlosses aus zu verfolgen. 1500 gelbe Plastikenten wurden von Helfern der DLRG zu Wasser gelassen, für jede Ente hatte ein Pate 5 € zugunsten der "Seelsorge in Not" gespendet.

Von einem Boot der DLRG aus moderierte Kristina Köhler zusammen mit Rolf Ohler das Spektakel. Sie hatte den Hauptpreis gestiftet - eine Reise für zwei Personen nach Berlin. Irgendwann war alles so naß, dass es auch schon wieder egal war. Und so war man sich auf dem DLRG-Boot einig: Trotz oder gerade wegen des Unwetters eine Super-Aktion, die für die Seelsorge beachtliche 7500 € einbrachte.

Als zwei Reporter vom Klinikfunk der Horst-Schmidt-Kliniken die klitschnasse Kristina Köhler anschließend noch am Rheinufer interviewen wollten, streikte sie allerdings. "Nur in meinem Auto, dort ist es trocken und dort habe ich eine Sitzheizung", lautete ihre Bedingung und so quetschte man sich zu dritt in Kristina Köhlers kleines Auto um einen Gruß vom Entenrennen für alle HSK-Patienten aufzunehmen."







