28.01.2010

Gruppe der Frauen: Köhler berichtet von ihren Schwerpunkten im Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

In einem Parlament kommt dem regelmäßigen Austausch der Abgeordneten untereinander eine wichtige Bedeutung zu. Daher organisieren sich die Mitglieder der verschiedenen Fraktionen nicht nur inhaltlich in Arbeitsgruppen, sondern auch in den sogenannten "soziologischen Gruppen". Kristina Köhler ist so auch Mitglied der "Gruppe der Frauen" der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Gerne folgte sie der Einladung und berichtete bei der Sitzung am Donnerstag über ihre inhaltlichen Kernthemen als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Im Anschluss an Köhlers Bericht aus dem Ministerium ging es in der Diskussion unter anderem um Jugendpolitik, die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und die Neugestaltung des Zivildienstes. Darüber hinaus beschäftigten sich die Abgeordneten mit Arbeitszeitmodellen zur Vereinbarkeit von Erziehung und Beruf und Gleichstellungspolitik.

In der Gruppe der Frauen haben sich die Parlamentarierinnen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zusammengeschlossen, um ihre Kräfte und Kompetenzen sinnvoll zu bündeln. Die derzeit 48 Mitglieder treffen sich regelmäßig unter dem Vorsitz von Rita Pawelski, um die aktuellen Themen aller Ressorts aus einem weiblichen Blickwinkel zu diskutieren. "Unsere Diskussionen sind für mich bisher immer sehr inspirierend gewesen. Durch den Querschnittsansatz kriegen wir wirklich alle Themen auf die Tagesordnung", so Köhler. Das liegt auch daran, dass in allen Ausschüssen Mitglieder der Gruppe der Frauen vertreten sind.

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